Langenhagener Tafel sucht neues Domizil

Der neue Tafel-Vorstand präsentierte sich dem Wirtschaftsklub: (von links) Dieter Bäthe mit Gastgeber Claus Holtmann, Frauke Brüning und Moderatorin Bettina Dombrowski, Jutta Holtmann, Sylke Kyas-Litt, Joachim-Horst Schorlies, Hans-Joachim Schwarz und Michael Elsner. (Foto: Th. Schirmer)

Neuer Vorstand stellte sich dem Wirtschaftsklub vor

Langenhagen (sch). Im Rahmen des 92. Businessfrühstücks hatte der Wirtschaftsklub am Donnerstag in das Holiday Inn am Flughafen geladen. Unter den Gästen begrüßte der Vorsitzende Claus Holtmann auch den neu formierten Vorstand der Langenhagener Tafel, dessen Mitglieder gleich zu Amtsantritt eine ernste Herausforderung zu meistern haben. Seit Vereinsgründung konnte die Tafel kostenlos auf eine Halle der Firma Holtmann GmbH & Co. KG zugreifen, um die gespendeten Lebensmittel und Güter zu lagern, zu packen und auszuliefern. Mit der aktuellen Entwicklung des Langenhagener Messebauers wird nun aber der Platz knapp. Seine Mitarbeiter seien zum Teil bereits in Container ausgewichen, erläuterte Claus Holtmann die Platznot auf seinem Gelände an der Adam-Stegerwald-Straße, bis zum Jahresende werde nun auch dringend die bisher von der Langenhagener Tafel genutzte Lagerhalle für den Eigenbedarf benötigt. Hatte der Wirtschaftsklub vor 14 Jahren die Gründung des Vereins mit initiiert, so sei er nach Überzeugung von Holtmann nun auch gefordert, die Tafel bei der Suche nach einer neuen Bleibe und deren Ausgestaltung zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund richtete der Vorsitzende einen entsprechenden Appell an seine Mitglieder. Benötigt werde eine Hallenfläche mit Be- und Entlademöglichkeit auf dem Außengelände, die man für die Bedürfnisse der Tafel umgestalten könne. Unternehmen, die über eine solche Möglichkeit verfügen und der Tafel zur Verfügung stellen möchten, melden sich bitte bei dem ersten Vorsitzenden Joachim-Horst Schorlies unter Telefon (0511)7850030 oder E-Mail: Info@Langenhagener-Tafel.de. Welche Dynamik hinter der Raumnot von Holtmanns Messebau-Betrieb steht, veranschaulichte der Vorsitzende den Gästen des Businessfrühstücks anschließend am Beispiel des deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Korea, an dessen Realisierung er maßgeblich beteiligt war. Mittlerweile habe man sich fest im Markt der Weltausstellungen etabliert und plane bereits für die nächste internationale Länderschau in Mailand.