„Lebendiger Eindruck“

Das Pastorenehepaar Venz freut sich über die Unterstützung der Gemeindemitglieder.Foto: G. Gosewisch

Pastorenehepaar Venz fühlt sich in neuer Gemeinde wohl

Kaltenweide (gg). Der Einführungsgottesdienst für das Pastorenehepaar Claus Venz und Dorothee Renner-Venz mit anschließendem Empfang im Gemeindehaus wurde von der Matthias-Claudius-Gemeinde Krähenwinkel und Kaltenweide mit großer Beteiligung gefeiert. „Besonders auffallend ist für uns die Freundlichkeit, die uns die Gemeindemitglieder entgegenbringen“, so der erste Eindruck der Pastoren. Schon der Aufstellungsgottesdienst im Mai habe dies angedeutet: „Details wie der Blumenschmuck in der Kirche sind bezeichnend und sagen viel aus. Sie wurden für diesen Gottesdienst und damit auch für uns arrangiert. Die Menschen müssen nicht gedrängt werden, etwas für die Gemeinde zu tun, sondern bieten es an. Das ist ein besonderes Entgegenkommen, das wir sehr schätzen.“ Ebenfalls positiv bemerkenswert sei, dass es den Vertretern aus der Gemeinde-Politik und aus den Vereinen offensichtlich ein Anliegen ist, eine Verbindung zum kirchlichen Leben herzustellen, so die Pastorin. Superintendent Martin Bergau gestaltete den Einführungsgottesdienst. Viele Pastorenkollegen aus der Region waren anwesend und zeigten damit den Zusammenhalt und die Unterstützung füreinander. Mit Bedacht will das Pastorenpaar ihre Arbeit aufnehmen: „Wir wollen nicht alles umkrempeln. Wir schauen, welche bestehenden Kreise aktiv sind, die wollen wir kennen lernen. Wir sind offen für Neues, dafür sollte aber gute Gemeindearbeit nicht neu erfunden werden. Die Gemeinde macht einen sehr lebendigen Eindruck.“ Klar sei, dass durch die Gemeindeteile Krähenwinkel und Kaltenweide mit dem Weiherfeld eine Aufgabe darin bestehen werde, auf Zusammenführung der Bereiche hinzuwirken, um ein geistiges Miteinander zu schaffen. Große Konfirmandenzahlen und Taufen seien Kennzeichen der Matthias-Claudius-Gemeinde. „Wir hoffen, dass wir die Erwartungen der Gemeinde erfüllen können. Wir müssen schauen, was in unseren Möglichkeiten liegt. Wir sind so zu sagen zwei halbe Pastoren auf einer Stelle. Unterstützung aus der Gemeinde ist für uns sehr wichtig“, so ihr Hinweis. Erfahrung bei der Ausübung des Pastorendienstes in Teilzeit haben beide schon mehr als elf Jahre in Hasbergen bei Osnabrück gesammelt, wo sie zuvor tätig waren. Den Wechsel nach Krähenwinkel-Kaltenweide haben sie bewusst gewählt und ist übliche Praxis: „Gelegentlich ist es empfehlenswert, die Pfarrstelle zu wechseln. Es ist wichtig, um neue Erfahrungen zu machen. Das gilt sowohl für die Gemeinde als auch für die Pastoren“, erklärt Dorothee Renner-Venz. Sie ist erleichtert, dass mit dem Wechsel der Pastorenstelle für ihre Kinder keine Probleme entstanden sind. Während eine Tochter und ein Sohn bereits erwachsen sind, leben ein weiterer Sohn und die jüngste Tochter, die bereits in der neunten Klasse im Gymnasium Langenhagen angekommen ist, nun mit ihren Eltern im Pfarrhaus.