Leicht vermeidbares Konfliktpotenzial?

Zum Artikel "Fahrradtraining für Flüchtlingskinder" erreichte uns folgender Leserbrief: "Im Sommer war zunächst und erstmals von einem “mobilen“ Verkehrsübungsplatz im Eichenpark für Flüchtlingskinder die Rede. Jetzt wird der Kontaktbeamte bereits mit “Verkehrsübungsplatz“ zitiert, der angeblich bereits in der Diskussion ist. Das verstehe ich so leider nicht.
Warum soll es einen Bedarf für einen mobilen oder sogar dauerhaften Verkehrsübungsplatz in dem sehr stark von Spaziergängern frequentierten Eichenpark für Flüchtlingskinder geben?
Erinnern wir uns: Im Winter hatte die Stadtverwaltung eine (nicht benötigte) Fahrrad-Diagonale über Obstbaumallee und Stadtparkallee weiter zwischen VHS und Wasserturm zu den Heestern in Richtung neues Schwimmbad in der Presse lanciert („Fahrradschnellweg“ zwischen Schulzentrum und neuem Schwimmbad). Dies führte quasi reflexartig zu nicht unberechtigten Bedenken vor allem von älteren Spaziergängern im Eichenpark. Außer morgens um acht (Schulanfang) ist ja der gesamte Stadtpark für zwei- und vierbeinige Fußgänger -besonders durch Verkehrsarmut geprägt- sehr attraktiv.
Jetzt wird sogar ein Verkehrsübungsplatz für Radfahrer diskutiert, obwohl in der Nähe mit der DRK-Kita 'Eentje Rummert' und auf dem geteerten weitläufigen Vorplatz der Hermann-Löns-Schule ganz hervorragende Fahrrad-Übungsplätze -jeweils in unmittelbarer Nähe zum Eichenpark/ Stadtpark- bereits vorhanden sind! Dürfen dort nur Nicht-Flüchtlinge üben oder soll der Eichenpark zu einem Fahrrad-Eldorado ausgebaut werden? Leicht vermeidbares Konfliktpotenzial, oder nicht!?"

Wolfgang Dranga, Langenhagen