Liebe und der alltägliche Wahnsinn

Das TfN-Ensemble zeigt das Kammermusical "Unfassbar Nah" am 18. Januar im Theatersaal.

TfN gastiert mit Song-Collage im Theatersaal

Langenhagen. Mit „Unfassbar Nah“ kommt das Theater für Niedersachsen (TfN) am Mittwoch, 18. Januar, um 20 Uhr mit ein Musical auf die Bühne des Theatersaals, Rathenaustraße, das mal melancholisch, mal ernst, mal mit einem Lachen und mal sarkastisch die alltäglichen Dramen des Lebens behandelt.
„Jedes Lied ist eine eigenständige Geschichte über einen oder mehrere Menschen und ihre Entscheidungen im Leben“, beschreibt Regisseur Lars Linnhoff die Struktur von „Unfassbar Nah“. Nur wenige Tage nach der Hildesheimer Premiere ist das TfN mit diesem Kammermusical im Theatersaal Langenhagen zu Gast. Sandra Pangl, Teresa Scherhag, Jürgen Brehm und Jens Krause schlüpfen in unterschiedlichste Rollen und erzählen Geschichten rund um Liebe, Beziehungen und den alltäglichen Wahnsinn des Lebens. Da ist zum Beispiel Frau Spatz, eine unscheinbare Frau, die verliebt ist in die Liebe und sich diebisch darüber freut, dass sie neben ihrem tristen Büroalltag unerkannt noch ein aufregendes geheimes Liebesleben führen kann. Oder Eltern, die bei einem leidenschaftlichen Flamenco darüber diskutieren, wer sich um die Kinder kümmern soll, wenn beide Karriere machen wollen.
Die 23 Episoden und Songs des Musicals wurden von den Autoren und Komponisten David Shire und Richard Maltby seit der Uraufführung in New York 1989 immer wieder überarbeitet und den Ländern, in denen das Stück gespielt wird, angepasst. Am Flügel sitzt der Musikalische Leiter Andreas Unsicker, zusätzlich spielen die Darsteller einige Instrumente auch selbst. So sind Sandra Pangl am Bass, Teresa Scherhag an der Gitarre und Jürgen Brehm an der Klarinette und am Saxophon zu erleben. Jens Krause hat an dem Abend choreografisch mitgearbeitet und Hannes Neumeier ist für Bühne und Kostüme verantwortlich.
Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.