Likör ermöglichte Endspurt

Nicht immer blieb beim SPD-Boßeln die rote Kugel auf dem Weg. (Foto: J. Strauß)

Engelbostels Boßeln sorgte für Freude

Engelbostel. Launig in Reimform ist in der SPD-Abteilgung der Auftakt zum gemeinsamen Boßeln verfasst: "S’ist immer wie in jedem Jahr: Hört der Winter auf zu grollen, sind die Störche wieder da. Schmilzt dahin der letzte Schnee, dann muss die Kugel wieder rollen, 
beim Boßeln der Engelbost’ler SPD." Und so trafen sich Engelbosteler und Schulenburger SPD-Mitglieder und Gäste am Dorfgemeinschaftshaus zum Boßeln. "Zwei Gruppen kämpften verbissen auf befestigten Feldwegen um jeden Zentimeter Vorsprung in Richtung Stöcken", berichtet Johann Strauß seitens der SPD-Abteilung. Allerdings waren die Wege nicht frei von Buckeln, Löchern und Erdklumpen, so dass die Kugeln öfter im Graben landeten. Mühsam wurden sie mit dem „Klootsoeker“ aus dem Wasser gefischt. Als die Hälfte der Strecke geschafft war, waren dies auch die Teilnehmer, und es musste erst mal eine ausgiebige Pause eingelegt werden. Mit den mitgebrachten Kaltgetränken und selbstgemachten Likören stärkten sich alle für den Endspurt. Dieser führte am Gelände des Reit- und Fahrvereins vorbei zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Dort gab beim gemütlichen Abschluss die erste Vorsitzende Gudrun Mennecke die Siegermannschaft bekannt.
Der Sieg musste gefeiert werden – selbstverständlich von allen "Engelboßelern". Und so wurde noch lange gefachsimpelt und die verbrauchte Energie mit Eintopf und Würstchen regeneriert. Am Ende waren sich alle einig, dass man auch in 2019 an dem inzwischen zur Tradition gewordenen Boßeln seinen Spaß haben möchte.