Löns-Verband sitzt jetzt in Langenhagen

Bringen Heimatdichter Hermann Löns immer wieder in Erinnerung: Monika Seidel und Walter Euhus.Fotos: O. Krebs

Gedenktafel erinnert an den Heimatdichter

Langenhagen (ok). Er soll oft in den früheren Gasthof Hubertus eingekehrt sein, hat von dort aus wohl viele Touren mit dem Fahrrad nach Norden in die Lüneburger Heide unternommen. Das Grab des Journalisten, Schriftstellers und Naturschützers Hermann Löns ist in Tietlingen bei Walsrode; eine Gedenktafel an den vor 100 Jahren verstorbenen Löns erinnert vor dem Jägerhof an den Heidedichter. Das Kunstwerk, auf dem unter anderem die Lebensdaten 1866 bis 1914 eingestanzt sind, enthüllten Monika Seidel und Walter Euhus, Präsidentin und Schriftführer des Löns-Verbandes. Das Schild besteht aus so genanntem Cortenstahl, dessen Rostschutzschicht wetterfest ist. Nach Aussage von Walter Euhus ist der Standort genau der richtige, ist Löns doch öfter in einen Vorgänger des Jägerhofs, eine Krügerei, eingekehrt. In Erinnerung blieben sicherlich die Berichte über die „Idiotenanstalt“ in Langenhagen. Im Jägerhof selbst ist eine Löns-Ecke eingerichtet worden; in einem Schrank stehen viele Werke des Dichters. Musikalisch begleitet wurde der kleine Festakt übrigens vom Männergesangverein Liedertafel aus Kaltenweide, der unter anderem „Auf der Lüneburger Heide“ zum besten gab. Auf seiner Jahreshauptversammlung hat der Löns-Verband beschlossen, sich dem Heimatbund Niedersachsen anzuschließen, der seine Geschäftsstelle an der Walsroder Straße in Langenhagen hat. Somit zieht der Löns-Verband von Walsrode nach Langenhagen.