Luxusgräber auf der Grenzheide

So soll der „Garten der Erinnerung“ einmal aussehen.

Diskussion über „Garten der Erinnerung“ am Donnerstag, 10. August, im Ausschuss

Langenhagen (ok). Es soll wirklich eine Grabstätte de luxe auf dem Friedhof Grenzheide entstehen. Gestaltet wie ein Garten, ohne Grenzen zwischen den einzelnen Gräbern und mit aufeinander abgestimmten Materialien. So soll ein einheitliches und damit harmonisches Gesamtbild entstehen. Im Klartext: Eine große Vielfalt an verschiedenen Pflanzen wie Stauden, Formgehölzen, Bodendeckern und Frühlingsblühern lässt den Garten der Erinnerung je nach Jahreszeit in verschiedenen Farben und Formen erscheinen. Den Eingang zur Anlage säumen zwei schmalwüchsige Laubbäume, den Rahmen bildet eine teilweise durchlässige Hainbuchenhecke mit einer Höhe von einem Meter. Ein Ort der Besinnung findet sich in Form einer Sitzbank bei den Urnengrabstätten. Die Herstellungskosten für die insgesamt 30 Sargreihen- und Urnenreihengräber belaufen sich auf 28.000 Euro. Die Gräber kosten für jeweils 20 Jahre inklusive Pflege, Grabstein und Friedhofsgebühren 8.900 Euro (Sarg) und 4.500 Euro (Urne). Darüber soll das ganze Vorhaben refinanziert werden. Im Stadtplanungs- und Umweltausschuss am Donnerstag, 10. August, ab 17.45 Uhr im Rathaus steht die Drucksache auf der Tagesordnung. Dann ist auch mit Einwänden aus den Reihen der Friedhofsgärtner zu rechnen.