MAJA ist wieder unterwegs

Das MAJA-Mobil soll an Spielplätzen und Jugendtreffpunkten wieder zu finden sein; Alexander Pischel (links) und Sven Seidel bei der Präsentation am Haus der Jugend. (Foto: G. Gosewisch)

Neues Fahrzeug hat genug Platz

Langenhagen (gg). Baujahr 2014, 24.000 Kilometer gefahren, Standheizung und viel Platz – der neue VW-Crafter, den der Verein für Sozialarbeit für die mobile Jugendarbeit (MAJA) im Dezember als Gebrauchtfahrzeug angeschafft hat, biete ideale Ausstattung, so die Auskunft von Vorstandsmitglied Sven Seidel. Er hat sich um die Auswahl gekümmert, was keine leichte Aufgabe gewesen sei, aber dringender denn je zu erledigen war. Das erklärt sich aus dem Hintergrund: So ist im Dezember 2014 das alte MAJA-Mobil gestohlen worden. Als Ersatz diente ein Leihwagen, dessen Beschaffung aber in den Kosten zu sehr zu Buche schlug. Die Bitte um Unterstützung wurde seitens der Stadtverwaltung geleistet, in dem ein ausrangiertes Feuerwehrauto zur Verfügung gestellt wurde. Der Verein für Sozialarbeit investierte, so Sven Seidel, rund 3.000 Euro in die Fahrtauglichkeit. Ersatz sollte her, und der Rat bewilligte 20.000 Euro für den Kauf eines passenden Fahrzeugs. Im vergangenen Jahr wurde gesucht, aber nicht gefunden. „Das lag an dem Sperrvermerk für das Geld, das der Rat gesetzt hatte. Beim Kauf eines Gebrauchten muss gleich bezahlt werden, sonst ist es weg“, erklärt Sven Seidel zur langen Übergangszeit. Froh ist nun auch Sozialarbeiter Alexander Pischel, der das neue Fahrzeug als tägliche Arbeitsbasis braucht. Er fährt Spielplätze und Treffpunkte an, zeigt Präsenz mit Spielgeräten und markantem Sofa, als Erkennungszeichen. Auf seine Kollegin Janina Laue, mit der er sonst unterwegs war, muss er in diesem Jahr verzichten, sie ist im Mutterschutz und schließt Erziehungszeit an. Im Dezember und Januar wurde der neue VW-Crafter mit der MAJA-Aufschrift beklebt, war nicht im Einsatz, so die Auskunft von Sven Seidel. Nun könne es wieder losgehen. MAJA-Station ist im Haus der Jugend am Langenforther Platz, wo der Verein für Sozialarbeit das Jugendzentrum betreibt.