Markant, aber zu klotzig?

Christel Marquardt hat Probleme, sich mit ihrem elektrischen Rollstuhl am Werbetower vorbeizuquälen.Foto: O. Krebs

Werbetower fürs Löwenfest sorgt für Unmut

Langenhagen (ok). Markant, wie es in einer Presseerklärung der Stadtverwaltung steht, sind sie, keine Frage. Eine der beiden Infostellen steht an der Konrad-Adenauer-Straße, die andere an der Walsroder Straße in Höhe der Elisabetharkaden. Gerade das Bauwerk, das seit etwa eineinhalb Wochen den Fußweg versperrt, stößt bei vielen ECHO-Leserinnen und -Lesern auf wenig Gegenliebe. Gerade Mitmenschen mit Fahrrädern und E-Rollstühlen müssten gewaltig aufpassen; Unfälle mit anderen Fahrradfahrern drohten. Stadtsprecherin Juliane Stahl weist darauf hin, dass eine Ausnahmegenehmigung vorliege, der Standort der einzig richtige und mögliche sei. Aus Sicht der Verwaltung handelt es sich um "vorübergehende kleine Beeinträchtigungen, weil die Fußgänger für einige Schritte ausweichen müssen." So würden noch mehr Langenhagenerinnen und Langenhagener auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht. Und eine Woche nach dem Löwenfest würden die Werbetower auch gleich wieder abgebaut. Für Christel Marquardt ein schwacher Trost – sie hat nach eigener Aussage bis dahin große Schwierigkeiten in ihrem E-Rollstuhl, gerade, weil sie sich schlecht umdrehen kann.