Marsch für eine offene Gesellschaft

Mit dem "Niedersachsenpferd" an der Spitze setzte sich der Marsch in Bewegung. (Foto: O. Krebs)

Engagement gegen eine Politik der Angst und Vereinfachung

Langenhagen (ok). Sie machen sich stark für eine offene Gesellschaft, stellen sich gegen eine Politik der Angst und Vereinfachung. Rund 50 Teilnehmer marschierten jetzt mit dem "Niedersachsenpferd" an der Spitze für ihre Ziele vom Pferdemarkt die Walsroder Straße entlang bis zum CCL, um für ihre Leitlinien und Ziele zu demonstrieren. Sprecherin Andrea Hesse: „Wir sind die Mehrheit, nicht die lauten Rechtspopulisten.“ Ängste könnten in einer Offenen Gesellschaft nach Ansicht der Initiatoren nur durch unvoreingenommene Begegnung, gegenseitige Wertschätzung und Integration überwunden werden., rassistischen, antisemitischen und homophoben Strömungen müsse entgegen gewirkt werden. Nur die Demkratie entwickle die Gesellschaft kritisch und selbstbestimmt weiter; die Aufgabe der Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern bewältige eine offene Geselschaft ohne Hysterie und Fremdenfeindlichkeit. Hass und Verrohung zerstörten die Demokratie und die Offene Gesellschaft. Die politischen und wirtschaftlichen Eliten dürfen sich nicht der Verantwortung entziehen., sondern müssen sich für das Allgemeinwohl einsetzen. Die Gesellschaft soll sich in einem demokratischen, gastfreundlichen und solidarischen Europa offen und frei entfalten können. Aber Demokratie und Offene Gesellschaft beginnen nach Auffassung des Zusammenschlusses schon auf lokaler Ebene. Deshalb streiten die Unterstützer in Langenhagen für Teilhabe und Gerechtigkeit und die Anerkennung all derer, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Sigrid Pfarr, die den Protestmarsch mit der Haflingerstute unterstützt hat, sagte: „Wir stehen ganz und gar hinter eurer Initiative, können aber nicht zu euren regelmäßigen Treffen kommen – deshalb unterstützen wir euch auf diese Weise.“ Die Treffen finden immer am letzten Freitag im Monat um 16 Uhr im Gemeindehaus der Elisabeth-Kirchengemeinde statt. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Infos gibt es auch nach einer E-Mail an denkwerkstatt-offene-gesellschaft@web.de.