Maßnahmen zum Schallschutz

Sachbearbeitung zum Fluglärm in der Stadtverwaltung: Brigitte Matthes (links) und Pressesprecherin Juliane Stahl. (Foto: G. Gosewisch)

Fristablauf aus dem Fluglärmgesetz

Langenhagen (gg). Lärmschutzbereiche und Nachtschutzzonen sind für Langenhagen ausgewiesen - eine Vorgabe aus dem Fluglärmgesetz. Einsehbar sind diese Zonen auf Straßenkarten, die auf der Internetseite www.langenhagen.de hinterlegt sind. Haus- und Wohnungseigentümer, die innerhalb der Zone 1 bauliche Maßnahmen zum Schallschutz vornehmen möchten, können die Erstattung der Kosten beantragen und gegenüber der Flughafengesellschaft geltend machen, aber nur noch bis zum 21. September. "In den vergangenen fünf Jahren, seit dem Inkrafttreten der Verordnung zur Festsetzung der Fluglärmschutzzonen, haben wir nur rund hundert Anträge bearbeitet. Betroffenen sollten sich jetzt zeitnah melden", sagt Brigitte Matthes, Sachbearbeiterin in der Stadtverwaltung. Für die Zone 2 beginnt dagegen im September die Bearbeitung von Antragsverfahren, diese ist bis zum Jahr 2020 befristet. Haus- und Wohnungseigentümern wird empfohlen, sich auf der genannten Internetseite zu informieren, ob ihr Eigentum in den jeweiligen Zonen liegt. Zusätzlich zur Karte ist eine Straßenliste samt Hausnummern einsehbar. Auskunft erteilt Brigitte Matthes unter der Telefonnummer (0511) 73 07 91 05.