Matsch und Wasser zehrten die Kräfte auf

Mit Weihnachtsmütze im Wasser. Beim steelman ist alles möglich. (Foto: eichels: event GmbH; Christopher Busch)

Fast 1.600 Starter beim Steelman auf der Neuen Bult

Langenhagen. Durch Sand und Matsch auf der Pferderennbahn Neue Bult - zum dritten Mal gab es traumhaftes Wetter und grandiose Rahmenbedingungen beim Steelman-Lauf. 24 Hindernisse und viele kleine Gemeinheiten und Stolperfallen stellten sich den fast 1.600 Aktiven in den Weg, die zwischen der neun- und der 18-Kilometer-Distanz wählen konnten; und das bei allerbester Stimmung der Läufer und auch den zahlreichen Zuschauern. Ob klettern, hangeln, schleppen oder kriechen – alles, was den Aktiven die Kräfte aus dem Körper zog, war dabei. Ob Reifenberge, Matschkuhlen, Eisflächen oder Wasserfälle; für reichlich Abwechslung war gesorgt.
Im Vordergrund dieser Cross- und Adventure Herausforderung stand auch diesmal wieder der Teamgedanke und das gemeinsame Bewältigen des anspruchsvollen Parcours. Gegenseitige Unterstützung an den Hindernissen war Trumpf; der gemeinsame Zieleinlauf für viele der Traum, der Wirklichkeit wurde. Strahlende Gesichter überall.
Aber es gab natürlich auch Sieger und Platzierte bei denen, die ambitionierter unterwegs waren. So sicherten sich auf der Neun-Kilometer Distanz Gwendolyn Mewes vom LAC Langenhagen und Mohamad Maso (Hannover 96 Triathlon) mit einem Zielfotofinish gegen Niklas Heise aus Hameln den Sieg, während auf der Langdistanz Timo Kuhlmann (ebenfalls 96 Triathlon) und Mandy Krause aus Lehrte die Nase vorn hatten. Beide sicherten sich durch diesen Erfolg auch den Titel des „TriTan Hannover 2016“, einer Gesamtwertung aus dem HAJ Hannover Marathon, den Maschsee-Triathlon und eben dem Steelman.
Ein glänzendes Debüt legte das erst am Vortag gegründete „GripTeam“ der Continental AG hin, das sich den Sieg in der Teamwertung über neun Kilometer holte. Auf die meisten Mannschafts-Kilometer brachte es das „Team Talanx“ mit 153 absolvierten Kilometern.