Mehr als 100 dürfen nicht kommen

Freuen sich über die Beliebtheit der IGS Langenhagen: Schulleiter Timo Heiken (von links), Kerstin Bücken, Leiterin der Sekundarstufe I, und Sven Schickerling, Koordinator der Sekundarstufe II. (Foto: O. Krebs)

Run auf die IGS Langenhagen ist nach wie vor ungebrochen

Langenhagen (ok). Es ist für die Schulleitung der IGS Langenhagen jedes Jahr aufs Neue schwer: 280 Anmeldungen für die Jahrgangsstufe fünf gab es, allerdings auch nur 168 Plätze. Eigentlich 180. aber zwölf so genannte Inklusions-Kinder haben einen besonderen Förderungsbedarf und werden doppelt gezählt. Mehr als 100 Kinder fielen also per Losverfahren raus, müssen sich eine Alternative suchen. „Die vielen Gespräche hinterher fallen uns nicht gerade leicht“, gibt Schulleiter Timo Heiken zu. Maximal achtzügig dürfe eine Integrierte Gesamtschule sein, aber das hält Kerstin Bücken, Leiterin der Sekundarstufe eins, nicht für pädagogisch sinnvoll. Die Schule solle sechszügig bleiben, deshalb sei es durchaus wichtig, dass es ein attraktives Angebot neben der IGS an der Konrad-Adenauer-Straße gebe. 51 Kinder, die angenommen worden sind, sind übrigens Geschwisterkinder, 57 wollen in die Bläserklasse. Was die Geschlechterverteilung bei den Lehrern angeht, so gibt es nach wie vor einen Überhang bei den weiblichen Lehrkräften. Das Verhältnis: etwa 60 zu 40.
190 Anmeldungen gebe es für die elfte Klasse, den Einstieg in die Oberstufe, so Koordinator Sven Schickerling. 120 bis 130 darunter kommen von Schülern der zehnten Klasse der eigenen Schule, 40 von der Robert-Koch-Realschule. Der Rest von anderen Schulen. Mit der Realschule gebe es einen intensiven Austausch, die Zusammenarbeit mit dem Gamnasium werde gerade intensiviert. In Kunst. Musik und Spanisch für Anfänger seien gemeinsame Profile geplant.Und um die jungen Menschen auf die Oberstufe vorzubereiten, stehen am Ende des Schuljahres Vorbereitungstage in den zentralen Fächern Deutsch, Mathe und Englisch auf dem Programm.