Mehr als 500 Haxen fanden ihre Abnehmer

Bestens gelaunt beim Festumzug (von links): Michael Freiberg, Bürgermeister Mirko Heuer und Arne Rodewald. (Foto: K. Raap)
 
Bürgerkönig wurde Oliver Heine vor den beiden Damen Daniela Zinowski und Gerda Döpke.

Fröhliches Fest der Schützen-Gemeinschaft fand große Resonanz

Langenhagen (kr). Fünf Tage lange bestimmte die Schützen-Gemeinschaft Langenhagen das aktive Treiben im Stadtzentrum. Sie tat das bei ihrem 53. gemeinsamen Schützenfest, das zum sechsten Mal auf dem großen Parkplatz zwischen CCL und Bothfelder Straße über die Bühne ging. Über die Eröffnung des Volksfestes mit dem traditionellen Fassanstich, verbunden mit dem Konzert des Blasorchesters der Stadt Langenhagen unter der Leitung von Harald Sandmann berichtete das Langenhagener Echo bereits in der letzten Sonnabend-Ausgabe.
Ganz oben in der Beliebtheitsskala des lukullischen Angebots der Schützen-Gemeinschaft stand auch in diesem Jahr der große Haxenabend. Schirmherrin Sonja Vorwerk-Gerth präsentierte dazu erneut die beliebte Kultband „Die Bayernstürmer“. Nachdem die Besucher im dicht gefüllten Festzelt mehr als 500 Haxen genossen hatten, hieß es Partytime. Getanzt wurde nach der unwiderstehlichen Musik bis weit nach Mitternacht. Ähnlich lief es am nächsten Abend, als die Lüneburger Band „Brunsberg“ bei ihrer Premiere in Langenhagen vor allem Highlights der 70er Jahre interpretierte. Das große Festessen am Sonntag, der „Schützenschmaus“, beinhaltete „Rouladen satt“ und traf den Geschmack der unzähligen Besucher auf den Punkt. Musikalisch umrahmt wurde dieser Programmpunkt  vom sympathischen  „Jugendblasorchester Lucka“,  das auch in diesem Jahr von Uwe Eikemeier gesponsert wurde. Ein besonderes Willkommen vom Sprecher der drei Vereine, Michael Freiberg, galt unter anderem Bürgermeister Mirko Heuer, den beiden Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und Rainer Fredermann, Elke Zach von der Region Hannover, Langenhagens stellvertretenden Bürgermeister Willi Minne, Kreisoberschützenmeister Mathias Böttcher, Regionssportbund-Vorsitzenden Joachim Brandt sowie den beiden Fraktionsvorsitzenden der SPD und CDU im Rat der Stadt Langenhagen, Marc Köhler und Bernhard Döhner.
Michael Freiberg ging mit viel Fingerspitzengefühl auf die veränderte Situation nach dem überraschenden Tod von Oberschützenmeister Heiner Rust ein: „Die Asche ist erloschen“, so Freiberg „die Flamme brennt weiter.“ Heiner Rust habe viele Vorgaben gegeben, wenn es um die Pflege von traditionellen Werten gegangen sei. Dies hätte enorm dazu beigetragen, die Identifizierung der Stadt mit dem Schützenwesen zu verstärken.
Ein dreifaches Horrido galt dann noch einmal den Majestäten des Jahres 2015. Beim Schützenverein Langenforth waren das König Uwe Kaché, Königin Gisela Gelbrecht , Jugendkönigin Sabrina Naethe und Kinderkönig Felix Kolb. Das Königspaar der Schützengesellschaft heißt Achim Vogel und Regina Grass, Hinzu kommt Jugendkönig  Jan Fechte. Der kürzlich verstorbene Heiner Rust wurde König in Brink, Waltraut Koch ist die neue Königin, die Jugendkönigs-Würde fiel an Rene Focken. Die Besten beim Bürgerkönigs-Schießen waren Oliver Heine, Daniela Zinowski und Gerda Döpke. Weitere Ehrungen durch den Kreisoberschützenmeister Mathias Böttcher veröffentlichen wir in der Ausgabe vom Sonnabend, 5. September.
Nach dem großen Ausmarsch konzertierten im Zelt noch das „Musikkorps Langenforth“, das Kaltenweider „Young Spirit Orchestra“, das „Jugendblasorchester Lucka“ und die „Alvesroder Deistermusikanten“. Riesenbeifall für die bestens aufgelegten Kapellenmitglieder.
Die Repräsentanten der drei veranstaltenden Vereine, Michael Freiberg, Peter Patz und Eckart Ferkau zeigten sich nach dem fünftägigen Fest bestens gelaunt. „Wir konnten registrieren“, so Michael Freiberg, „dass diese Veranstaltung von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde.“ In der Tat herrschte auf dem bunten Festplatz fast durchgehend ein munteres Treiben der kleinen und großen Besucher. Nach internen Veranstaltungen der Vereine, einem Kindertag mit ermäßigten Preisen sowie dem Auftritt einer kleinen Formation der "Bayernstürmer" ging das gemeinsame Schützenfest am Montag gegen 22 Uhr zu Ende.