Mehr als das Geforderte geleistet

Martina Essmann (von links), Lena Kaiser und Matthias Brautlecht bei der Ehrung für besondere Leistungen.

Lateinwettstreit am Gymnasium Langenhagen

Langenhagen. Die Schüler der Jahrgänge sechs und sieben des Gymnasiums mussten ganz schön knobeln; der Lateinwettkampf „Dekathlon linguae Latinae“
stand auf dem Programm. An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten
sich die Mädchen und Jungen mit Aufgaben rund um die Antike und die lateinische Sprache. Der Zehnkampf in lateinischer Sprache hatte es in sich und war ziemlich umfangreich: Übersetzungen, Endungen, Vokabeln, Kreuzworträtsel, eine Geschichte mit Romulus und Remus. Außerdem mussten die Schüler herausfinden, woher geographische Städtenamen wie Montevideo, Benevento und Montpellier ihren lateinischen Ursprung haben.
Beim schulinternen Wettbewerb „Dekathlon linguae Latinae“ siegte die Mannschaft „Victrices“ mit Marina Plazanic, Lia Rietschel und Sara Modaser. Sie setzte sich mit ihren 713 Punkten sogar gegen die Siebtklässler durch und stellt den Schulsieger. Die Plätze zwei und drei im jahrgang sechs belegten die „Quattuor fortes“ mit Lisa Klein, Hannah Scharf, Jolina Dürkoop und Freya Gagelmann und die „Sorores“ mit Kristin Prawitt, Nele Remahne und Lisanna Prawitt. Im siebten Jahrgang belegte die Mannschaft „Summi“ mit Lucas Müller,
Joshua Just und Mert Mercan mit 699 Punkten den ersten Platz, gefolgt von „Portae“ mit Lara Cetinbag, Regina Lummert und Belinda Bunjaku und „Imperatores Magni“ mit Janis Trautwein, Jeremias Kuhtz und Alexander Otto (sie belegten auch schon 2016 den dritten Platz). Alle Schüler freuten sich über Präsente, die ihnen von Schulleiter Matthias Brautlecht und der Fachobfrau Latein und Organisatorin des Dekathlon, Martina Essmann, überreicht wurden. Eine besondere Ehrung erfuhr Lena Kaiser, Schülerin der zehnten Klasse. Für ihre besondere Leistung bei ihrer inzwischen dritten Teilnahme beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mit ihrer Zweitsprache Latein erhielt sie eine Urkunde, da sie erfolgreich Aufgaben bearbeitet hat, die über das in der Schule Geforderte hinausgehen, so der Bericht von Martina Essmann.