MGH kann flexibel reagieren

Eva Möllring (links) sah sich mit den lokalen und regionalen CDU-Politikerinnen im MGH um.Foto: O. Krebs

Antrag auf Verlängerung der Förderung im August

Langenhagen (ok). Ihre Sommertour führt sie durch ganz Niedersachsen, am Montag machte die Landesvorsitzende der niedersächsischen Frauen Union, Eva Möllring, unter anderem Station beim Mehr-Generationen-Haus (MGH) Mütterzentrum in Langenhagen an der Konrad-Adenauer-Straße. Und die erfahrene Politikerin, die auch schon eine Legislaturperiode lang im Deutschen Bundestag für die CDU gesessen hat, hatte einige Tipps für die Crew um Christine Paetzke-Bartel und Gundula Ruge parat. Steht doch ein Antrag auf Verlängerung der Förderung um weitere drei Jahre im August ins Haus, bei dem es um die stattliche Summe von insgesamt 90.000 Euro geht. "Achten Sie darauf, Ihre Nachhaltigkeit unter Beweis zu stellen", gibt Eva Möllring den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen des Mütterzentrums, das seinen Ursprung im Haus der Jugend hat, mit auf den Weg.
Was die Förderung angeht, so gibt es einen klaren Kriterienkatalog, der erfüllt werden muss: Integration und Bildung, Alter und Pflege, haushaltsnahe Dienstleistungen und freiwilliges Engagement stehen im Blickpunkt, Voraussetzungen, auf die das Mehr-Generationen-Hus mit seinen Angeboten wie etwa Kinderbetreuung, dem Internationalen Frauentreffen oder dem Frauenfrühstück schon seit Jahren flexibel reagiert. Die vier Punkte könnten ohnehin "nicht trennscharf" betrachtet werden, so Christine Paetzke-Bartel, die das Haus zusammen mit der Gründerin Gundula Ruge – das Mütterzentrum existiert seit 1989 – leitet. Das MGH in Langenhagen zeichne sich durch seine große Vernetzung aus, biete zum Beispiel auch Betreuung in den Ferien an.
Eva Möllring zeigte sich am Ende ihres Besuches begeistert, von der Infrastruktur Langenhagens und auch von der führenden Rolle der Frauen in der Flughafenstadt. Mit der zunehmenden Verantwortung steige die Gleichberechtigung immer mehr, freute sich Möllring und sagte: "Sie sind hier nicht Mäuschen Piep in der letzten Reihe." Das spiegle sich mit Blicke auf die Kommunalwahlen im September auch auf der Liste der CDU mit drei Frauen auf den ersten und drei weiteren auf den zweiten Plätzen wider.