Mimuse in der Klangbüchse

Kleinkunstfestival weiterhin sehr beliebt

Langenhagen (gg). Die Mimuse, das Kleinkunstfestival des Vereins Klangbüchse, ist ein fester Begriff für das Kultur-Angebot in Langenhagen – seit mehr als 30 Jahren. Zufrieden ist Organisator Franz Gottwald mit der laufenden Saison mit Verweis auf weitere Vorstellungen im April.
ECHO: Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die Saison?
Gottwald: „Hier bei der MIMUSE geht alles seinen gewohnten Gang mit tollen Veranstaltungen mit Kabarett, Comedy und Musik. Wir haben ein treues Publikum, wofür wir dankbar sind und immer wieder Besucher die zum ersten Mal zu uns kommen. Das alles macht uns natürlich etwas stolz - und verpflichtet zu weiterer Anstrengung. Ein starker Monat des Frühjahrsprogramms mit vielen Highlights liegt ja noch vor uns.“

ECHO: Was ist neu dazu gekommen, was sind die "Dauerbrenner"?
Gottwald: „Wir haben viele Künstler, die uns treu bleiben wie beispielsweise Volker Pispers, er kommt auch im Herbst 2014 wieder zu uns, Richard Rogler, Herbert Knebel und viele mehr. Nun freuen wir uns auch auf Jürgen Becker (8. November), Mathias Richling (10. November) und Jochen Malmsheimer, im Theatersaal am 30. November. Ich freue mich aber ebenso, nette Menschen wie Hennes Bender und Käthe Lachmann im daunstärs wiederzusehen. Es ist ja ein bisschen wie Familie wenn man sich so lange kennt und dann wieder sieht. Wir sprechen ja auch über private Dinge, erfreuliche Dinge aber auch über Probleme.“

ECHO: Welche Probleme sind das beispielsweise?
Gottwald: „Die Künstler müssen schon sorgsam und mühsam planen, wann und wo sie auftreten.“


ECHO: Welche Typ Zuschauer schaut sich was an?
Gottwald: „Das reine Kabarett ist sicher etwas für des gesetztere Publikum, wobei Verallgemeinerungen auch hier nicht allzu sinnvoll sind. Es ist sehr gemischt.“


ECHO: Welche Acts ziehen Zuschauer aus Hannover oder aus der Wedemark an?
Gottwald: „Das kann ich leider nicht beurteilen, da wir keine gezielten Publikumsbefragungen durchführen. Gelebt hat die Mimuse schon immer vom Publikum, das von außerhalb nach Langenhagen kommt. Bei 50.000 Einwohnern gibt es zwangsläufig nicht genug Potential um die Veranstaltungen nur aus Langenhagener Zuschauern zu füllen.“


ECHO: Welchen Einfluss haben Auftritte der Mimuse Künstler z.B. im G.O.P. Hannover – Beispiel Lost Locccos?
Gottwald: „Keine Ahnung. Es gibt zur Zeit ja extrem viele Kleinkunstbühnen und eine große Nachfrage nach komödiantischer Unterhaltung. Wir versuchen uns mit den Agenturen und anderen Veranstaltern abzusprechen; dies gelingt aber nicht immer, so dass es schon mal passieren kann, dass man gegeneinander spielt.

ECHO: Wie geht es weiter?
Gottwald: „Das Programm für die Saison 2013/14 steht schon. Karten für fast alle Veranstaltungen gibt es schon ab dem 6. April.“

Das vollständige Programm ist in der ECHO-Geschäftsstelle, Walsroder Straße 125 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen im Internet: www.mimuse.de.