Mimuse kündigt Programm an

Karten-Vorverkauf beginnt am 2. Mai

Langenhagen (dl) Wenn sich im Theatersaal am 15. Oktober der Vorhang zur 36. Mimuse öffnet, ist das mehr als nur der Beginn eines abwechslungsreichen Kabarett- und Kleinkunstprogramms. Nach einer mehr als einjährigen Bauzeit wird sich der Saal komplett runderneuert und in einem ganz neuen Licht präsentieren, mit neuer Technik, neuer Bestuhlung und einer effektiven Lüftung. Endlich, werden viele sagen, die etliche Stunden schwitzend und auf durchgesessenen Stühlen zugebracht haben. Nach dem Motto: Aus zwei mach Eins, entstand aus der ehemaligen Empore und dem Seitenbalkon ein einziger, durchgängig nutzbarer Balkon mit einem größeren Platzangebot als bisher. Insgesamt verfügt dann der neue, alte Theatersaal über 580 Sitzplätze, dazu kommen zehn Stellplätze für Rollstuhlfahrer. Ursprünglich hatte man zunächst nur sechs Rollstuhlplätze vorgesehen, später hat sich die Stadt in dieser Frage allerdings weitgehend den in der Landeshauptstadt geltenden Standards zur Barrierefreiheit angenähert. Die mögliche Platzierung der Rollstühle im Saal hatte anfänglich noch für diverse Schwierigkeiten gesorgt, die dann aber letztendlich in einer konzertierten Aktion mit allen an der Planung Beteiligten aus dem Weg geräumt werden konnten. Damit erhält der Bestuhlungsplan in der jetzigen Fassung seine offizielle Gültigkeit und der Vorverkauf für die Mimuse kann nun endgültig am 2. Mai an den Start gehen. Für die Eröffnungsgala am 15. Oktober können sich die Besucher schon mal auf Matthias Brodowy und das a capella Comedy-Quartett LaLeLu freuen. Eine ebenso komplette Runderneuerung werden beim Saisonstart auch die Sanitäreinrichtungen hinter sich haben. Im Rahmen der Inklusionsmaßnahmen, insbesondere für Rollstuhlfahrer, werden die Toilettenräume bis zur Eröffnung im Oktober mit breiteren Türen, einem Leitsystem für mobilitätseingeschränkte Menschen und, damit verbunden, einer besseren Beleuchtung ausgestattet. Induktionsschleifen im Saal sorgen darüber hinaus für eine bessere Wahrnehmung des Tons für behinderte Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit. Soweit es sich bei diesen Maßnahmen um Vorgaben auf der Grundlage der Niedersächsischen Versammlungsstättenverordnung handelte, sind die Kosten hierfür in dem auf 1,9 Millionen festgelegten Kostenrahmen enthalten. Darüber hinaus steht für zusätzliche inklusive Maßnahmen ein separates Budget zur Verfügung.