Mit bodenständigem Charme der Feuerwehr

Groß und effektiv: die Grillstation der Ortsfeuerwehr war der Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes. (Foto: G. Gosewisch)

Gelungener Weihnachtsmarkt in der Zellerie

Kaltenweide (gg). Der alte Ortskern zeigte sich beim Weihnachtsmarkt auf dem Zellerie-Platz einmal mehr von seiner urigen Seite. Eingerahmt von den imposanten uralten Eichen und zu Füßen des Zellerie-Hauses war das Budendorf, samt Weihnachtsbaum in der Mitte des Kreisels, mit vielen Lichtern geschmückt. Mit Chorälen und Weihnachtsliedern spielte das Musik- und Spielmannskorps auf klassische Weise auf. Erstmalig übernahm der Verein „Interessengemeinschaft Weiherfeld Kaltenweide (IWK)“ die Organisation, federführend in der dafür gebildeten Ortsarbeitsgemeinschaft waren Torsten Jüngling, Gabriele Gallinat und Anita Jacob. Aber, „Unterstützung gab es aus allen Kaltenweider Vereinen“, betonte Torsten Jüngling. Beteiligt waren: Ortsfeuerwehr, DRK, AWO, Schützenvereine Kaltenweide und Altenhorst, TSV KK, Reitverein Hubertus, Liedertafel, Musik- und Spielmannskorps Kaltenweide, Pflügergemeinschaft, Fördervereine der Grundschule und der örtlichen Kitas, Treckerclub und Matthias-Claudius-Gemeinde. „Eine ganze Menge gab es zu organisieren. Hat großen Spaß gemacht, weil die Unterstützung durch die Vereine so groß war“, fasst Torsten Jüngling zusammen. Regelmäßig hat sich die Ortsarbeitsgemeinschaft seit dem Sommer getroffen, um alles auf den Weg zu bringen. 16 Buden, das Kinderkarussell und die Kaffeestube in der Kita-Zellerie waren sehr gut besucht. Für heiße Getränke war gesorgt, außerdem wurde allerlei Kunsthandwerkliches und Weihnachtsschmuck angeboten. Kinder hörten dem Märchenerzähler zu und krabbelten in die Bastelstube der Matthias-Claudius-Gemeinde. Sogar der Weihnachtsmann wurde noch gesichtet. Seinen unverwechselbaren bodenständigen Charme erhielt der Kaltenweider Weihnachtsmarkt durch den Beitrag der Ortsfeuerwehr. Dessen Grillstation wurde von den Kameraden flott-dynamisch betrieben und war von Kundschaft dicht belagert. Ideal passend dazu in Nachbarschaft aufgestellt war der Ofen mit Flammkuchen von der Pflügergemeinschaft, ebenfalls ein Renner.