Mit ein paar Klicks zu den Plänen

Geodatenportal der Stadt ist online gegangen

Langenhagen (ok). Bürger, Touristen, Polizei, Feuerwehr und Investoren – die Gruppe der Interessenten ist groß. Sie alle wollen Zugang zu Karten, Bebauungsplänen oder Gestaltungssatzungen haben. Von der Stadt Langenhagen bekommen sie auf www.geodaten.langenhagen.de präsentiert. Ein Projekt in Sachen Stadtmarketing, das die Stadtentwicklung vorantreiben soll. Ein paar Klicks und schon sind die relevanten Daten auf dem Schirm. Auch über eine Verlinkung von der städtischen Homepage ist der Zugang möglich, und es sind detaillierte Ansprechpartner zu finden. „Das Angebot ist auch für mobile Geräte, um sich in der Gegend umschauen zu können“, erläutern Christian Franz und Jan Bröker von der Abteilung Stadtplanung und Geoinformation im Langenhagener Rathaus. Erläuterungen und Pläne – alles kann im Handumdrehen abgerufen werden. Interesse an dem neuen System haben auch die beiden Parkranger bekundet. So können sie sehen, ob sie sich auf öffentlichem Grund oder eben auf Privatgelände befinden. Jan Bröker gibt einen Ausblick, was noch so alles in nächster Zeit geplant ist. Für die Politik sollen zum Beispiel in Sachen Baurecht Bebauungspläne im Verfahren bereitgestellt werden, damit die Kommunalpolitiker immer auf dem neuesten Stand sind. Und für Bürger und Besucher ist sicher ein aktiver Stadtplan attraktiv, mit dem die so genannten Points of Interest, also die interessanten Punkte aufgesucht werden können. Auch die 102 Standorte von GLIEM (Ganz Langenhagen ist ein Museum) sollen eingestellt werden so wie zum Beispiel auch diverse Obstbäume. Die Idee besteht darin, das Ganze dann mit mundraub.org – einer Seite, die auf Essbares in Landschaften und speziell auf Obstbäume hinweist – zu verknüpfen. Jan Bröker: Für den aktiven Stadtplan sammeln wir aktuell Daten, sodass wir damit wohl Anfang nächsten Jahres an den Start gehen können.“