Mit Karte, Kompass und Uhr

Rainer Pieper schickt die Läufer auf den Weg zum Orientierungslauf.Foto: D. Lange

26. Schulbezirksmeisterschaften im Orientierungslauf

Langenhagen (dl.) Etwa 430 Schüler aus zehn Schulen machten sich heute bei Nieselregen, ausgerüstet mit Karte, Kompass und Uhr, im Minutenabstand auf den Weg zum Orientierungslauf durch den Langenhagener Bezirk Kleine Heide. Vom Start bis ins Ziel werden auf dem Weg durch Wald und Wiesen bis zu 20 orange/weiß-markierte Kontrollpunkte angelaufen, die sich die Läufer auf der Karte selbst suchen müssen. Bei diesen Posten wird mit einer Lochzange das entsprechende Feld in einer Kontrollkarte markiert; als Beweis dafür, dass der Kontrollposten auch erreicht wurde. Bei dieser Ausdauersportart kommt es also darauf an, während des Laufens auch die Landkarte mit ihren Zeichen und Markierungen zu „lesen“, um den richtigen Weg zu finden und das kann man wahlweise zu zweit tun oder aber alleine als Einzelläufer. Die Klasseneinteilung erfolgt dazu nach dem Alter der Teilnehmer. Die Grundschüler ab der dritten Klasse laufen eine verkürzte Strecke mit zehn Kontrollposten und benötigen dafür etwa 10 bis 15 Minuten und die älteren Schüler der Klassen 5 bis 12 schaffen die große Runde mit 20 Posten im Schnitt in etwa 20 bis 30 Minuten. Wird die festgelegte Zeit von maximal 40 Minuten überschritten, gibt es Punktabzüge. Sieger in den einzelnen Altersklassen sind am Schluss diejenigen Schülerinnen und Schüler mit den meisten Punkten. Bei Punktegleichstand entscheidet die bessere Zeit.
Ausgerichtet und organisiert wird der Orientierungslauf schon seit Jahren von der IGS Langenhagen, wo der OL ein besonderer Schwerpunkt im Sportartenangebot darstellt und in der Sekundarstufe I ein fester Bestandteil des Lehrplans ist. Rainer Pieper, Sportlehrer an der IGS und Fachberater für Schulsport in der Landesschulbehörde ist sportlicher Leiter dieser Veranstaltung und auch einer der Initiatoren dieser Sportart in Niedersachsen.
Ebenso traditionell ist seit Jahren wohl auch das schlechte Wetter beim Orientierungslauf, wie Bernd Deiters, Lehrer an der IGS, feststellt. Ob sich der anhaltende Nieselregen als zusätzliche Herausforderung an die Läufer auch auf deren sportlichen Ehrgeiz auswirkt, lässt sich aber nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Sieger stehen noch nicht eindeutig fest, denn die Kontrollkarten der Teilnehmer werden jetzt ausgewertet und danach bekommen die Läufer ihre Urkunden.