Mit vielen Räumen, Klettermodul und Hartplatz nebenan

Sportlich warben die Kids im Rathausfoyer für die neue Veranstaltungssporthalle. (Foto: O. Krebs)

Neue Veranstaltungssporthalle am Schulzentrum soll Ende 2020 stehen

Langenhagen (ok). Es war klar, dass sie kommt. Nur wann und wie sie aussieht, stand noch in den Sternen. Ende 2020 soll die neue Veranstaltungshalle stehen; die Rahmenbedingungen sind jetzt in der jüngsten Ratssitzung festgeklopft worden. So soll die Veranstaltungshalle, die die alte Pekohalle und auch die Sporthalle der Robert-Koch-Realschule ersetzen soll, nicht mehr als zehn Millionen Euro kosten. Ganz wichtig war Bernhard Döhner (CDU) die Deckenhöhe, die jetzt acht statt ursprünglich sieben Meter beträgt. Döhner denkt dabei vor allen Dingen an die Trampolinspringer; das Sportgerät stehe immerhin nur knapp 1,50 Meter über dem Erdboden. Räume sollen ausreichend vorhanden sein – zusätzlich ein 30 Quadratmeter großer Geräteraum sowie Aufenthaltsmöglichkeiten für Feuerwehr und Polizei. Einen Extra-Dopingraum wird es allerdings nicht geben. Aber für die Kinder und Jugendlichen am Schulzentrum wird ein neues Klettermodul aufgebaut, der alte Kletterturm ist ja schon in die Tage gekommen. Mehrkosten: 75.000 Euro. Und neben der neuen Sporthalle entsteht ein Hartplatz für etwa 215.000 Euro. Roundabout Mehrkosten von rund 1,3 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Varianten. Was die Bewertungskriterien angeht, so ist dem unabhängigen Ratsherrn Wilhelm Behrens das Thema Architektur bei einer Veranstaltungssporthalle überbewertet worden. Sein Änderungsantrag mit einer anderen Gewichtung mit den Schwerpunkten Kosten, Funktionalität und Bausubstanz fand allerdings kein Gehör. Für Dirk Musfeldt ist die Diskussion um mögliches Verkehrsaufkommen und Parkplätze bislang zu kurz gekommen; da gehe es um Details. Eine sachgerechte Entscheidung sei so eigentlich nicht möglich. Auch die Kostensteigerung stößt dem Grünen-Fraktionschef sauer auf. Letztendlich fällt die Entscheidung für diese Sporthallen-Variante bei fünf Nein-Stimmen. Im Foyer des Rathauses und auch auf dem Marktplatz hatten IGS-Schüler auf die aus ihrer Sicht dringliche Notwendigkeit der Entscheidung für eine neue Sporthalle aufmerksam gemacht.