Mixtur aus Blas- und Zupfmusik

Sie liefern die musikalischen Beiträge: Charly Neumann (von links), Rolf Quedenbaum, Ernst Müller und Michael Körbis. (Foto: K. Raap)

Ernst Müller mit Kontrastprogramm beim 14. AWO-Konzert

Langenhagen (kr). Nun schon zum 14. Mal dirigiert Ernst Müller mit dem „Hausorchester Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen von Hannover“ das jährliche traditionelle Sonntagskonzert der AWO Region Hannover. Die Veranstaltung findet unter dem Motto Frühlingsmelodien am Sonntag, dem 23. April, ab 16 Uhr im Forum an der Schützenstraße statt. Die Eintrittspreise betragen 17 Euro inklusive Kaffee und Kuchen beziehungsweise 10 Euro nur für die Musik. Der Vorverkauf hat inzwischen begonnen und zwar beim Langenhagener ECH0 in der großen Zeitungs-Geschäftsstelle im alten CCL , Marktplatz 5, sowie in Hannover bei der AWO, Wilhelmstraße 7, Telefon 8114-356. Zum ersten Mal dabei das Langenhagener Zupforchester unter seinen beiden Dirigenten Rolf Quedenbaum und Michael Körbis. Solist ist wie schon seit vielen Jahren der beliebte Geiger Charly Neumann. Das Konzert läuft unter der Schirmherrschaft des Landtagsabgeordneten Marco Brunotte. Die Moderation übernimmt auch diesmal wieder Flötist Detlef Leonenko.
Den Zuhörern präsentiert Ernst Müller ein schwungvolles Programm mit bekannten Melodien aus Operette und Musical. Zu hören sind unter anderem Titel aus „My Fair Lady“, der „Westside Story“ und der „Maske in Blau“. Neu in Müllers Repertoire ein Potpourri mit unvergesslichen Kompositionen von Franz von Suppé. Ein instrumentales Kontrastprogramm zum Blasorchester bietet der Auftritt des Zupforchesters, denn dann sind statt Trompeten, Klarinetten Posaunen und Tuben Mandolinen, Mandolen, Gitarren und Kontrabässe zu hören. Vor sieben Jahren feierte dieses Orchester mit einem tollen Konzert übrigens schon sein 80. Bestehen. Seit einem halben Jahrhundert leitet Rolf Quedenbaum das Ensemble. Seit 2002 ist auch Michael Körbis als Ausbilder und Dirigent mit von der Partie. Das in vielen Wettbewerben erfolgreiche Orchester ist längst weit über die Region hinaus bekannt und genießt auch einen sehr guten Ruf in der Nachwuchsarbeit. Vorstellen werden sich die Musikanten unter anderem mit einem Potpourri von Jacques Offenbach und einer andalusischen Serenade. Mit diesem musikalisch und technisch anspruchsvollen Werk wollen sie sich am 29. und 30. April am ersten Bundeswettbewerb für Zupforchester in Jülich-Barmen beteiligen. Langenhagen dürfte damit einen willkommenen Testlauf liefern. Stammgast bei den AWO-Konzerten ist längst Geiger Charly Neumann, der seinenn Fans sicherlich einiges zum Mitklatschen liefern wird. Der Erlös des Konzertes geht an die AWO-Stiftung „Soziale Zukunft“. Mit dem Geld werde in der Bildung benachteiligte Kinder unterstützt.