Modern und qualitativ für die Patienten

Im regen Austausch (von links): Martin Scharnofske, Chefarzt Anästhesie; Professor Christan Siebert, Chefarzt Orthopädie; Gudrun Sinne, Betriebsrat; Josef Jürgens, Regionaldirektor; Claudia Hopfe, Regionskandidatin CDU; Rainer Fredermann, Abgeordneter CDU; Michael Neubauer, Ärztlicher Direktor; Uwe Triechelt, Chefarzt Chirurgie.

Claudia Hopfe und Rainer Fredermann besuchen Paracelsus-Klinik am Silbersee

Langenhagen. Auf Grund der aktuellen schwierigen Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser in Niedersachsen durch das Land, trafen sich am Dienstag Landtags- und Regionsabgeordneter Rainer Fredermann und CDU- Regionskandidatin Claudia Hopfe mit dem Regionaldirektor und den Chefärzten der Paracelsus-Klinik Hannover-Langenhagen. Moderne und qualitativ hochwertige Medizin zum Wohle des Patienten. Das funktioniert nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. "Wir müssen zukunftsfähig bleiben, dafür müssen wir investieren." sagt Josef Jürgens, Regionaldirektor Nord der Paracelsus-Kliniken.
Die Kostenübernahme für Investitionen ist Ländersache. Leider kommen die Länder ihrer Verpflichtung nur unzureichend nach. Kliniken sind gezwungen, dringend notwendige Umbaumaßnahmen oder Investitionen selbst vorzunehmen. Gelingt das nicht, weil häufig die nötigen Mittel fehlen, bleiben meist notwendige Investitionen auf der Strecke – zum Nachteil für den Patienten.
"Nach der Schließung der Geburtshilfe soll die Klinik intensivmedizinisch weiterentwickelt werden und wartet dringend auf bereits zugesagte Fördergelder für diese kleine Baußmaßnahme. Die Pauschalfördermittel reichen bei Weitem nicht aus, um erforderliche Umbaumaßnahmen durchzuführen" sagt Jürgens und appelliert an Fredermann, sich gemeinsam beim Ministerium für die Freigabe der dringend benötigten Mittel einzusetzen.
Die Fördergelder sind für den Umbau und die Ausstattung der ehemaligen Kreißsäle der Klinik vorgesehen. Dr. Neubauer, Ärztlicher Direktor der Klinik erklärt, dass diese Erweiterung zwingend notwendig ist, um mehr Intensivbetten vorhalten zu können, so dass die Notfallversorgung in Langenhagen und der Region sichergestellt und verbessert wird. Angesichts der zeitweisen Versorgungsengpässe in der Region Hannover würde die neue Intensiveinheit Entlastung bringen. Die Klinik ist bereits in Vorleistung gegangen, jetzt muss das Land noch nachziehen.
„Die Klinik ist in Langenhagen notwendig für die medizinische Versorgung der Bürger", sagt Claudia Hopfe, die als Mitglied im Stadtrat weiß, dass die "Para-Klinik" auch ein wichtiger Faktor für die Gesundheitsversorgung und Lebensqualität in der Stadt ist. Fredermann versprach sich einzusetzen: "Ich verfolge die Entwicklung des Krankenhauses seit Jahren. Ich sehe dass Sie wissen, was Sie tun und wohin Sie wollen. Die Finanzierungslage muss sich rasch verbessern."
Während des Gespräches ging es auch um die Frage: Haben kleinere Krankenhäuser eine Zukunft. In diesem Punkt waren sich alle einig: Kleine Krankenhäuser sind allemal Zukunftsfähig. Gerade das Langenhagener Haus steht für eine familiäre Atmosphäre, qualitativ hochwertige Medizin und Pflege, getreu dem Klinikmotto „Medizinisch kompetent und menschlich engagiert.