Musikfreunde kamen auf ihre Kosten

Herrliches Klangvolumen brachte das Akkordeonorchester in die Aula des Schulzentrums.

Akkordeonfreunde boten vielfältiges Programm

Langenhagen. Einmal mehr zeigten die Langenhagener Akkordeonfreunde ihre Vielseitigkeit und ihr musikalisches Temperament. In der gut besuchten Aula des Schulzentrums kamen alle Musikfreunde auf ihre Kosten, denn es wurde ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm geboten, das die musikalische Leiterin Olga Debrere mit Liebe zum Detail und Professionalität ausgewählt hatte.
Den Auftakt machte das Ensemble "Rondo d'accord", das mit dem einfühlsamen "Little Story" von Janusz Wojtarovicz oder ihrer Version von "Frauen sind keine Engel" überzeugen konnte. Es folgte das Orchester "Vive l'accordeon", das mit ihrer Sängerin Kathrin Lehmann den Klassiker "My Way" zu Gehör brachte, der die Zuhörer zum Mitsingen animierte.
Dann wurde es zum ersten Mal rockig. Das Jugendorchester "Happy Kids" bot sein ganzes Können und die enorme Musikalität bei "The Fifth of Beethoven", einem modernen Arrangement der Sinfonie, auf und wurde mit großem Applaus belohnt. Die jungen Musiker bewiesen damit, dass sie sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt haben. Diese musikalische und persönliche Entwicklung soll im nächsten Jahr mit der Integration aller Spieler in das Hauptorchester "con brio" fortgesetzt werden.
Für den virtuosen Teil des Konzertes sorgten dann Olga Debrere und Livia Drebs. Die ausgezeichneten Solistinnen, die aber schon seit mehreren Jahren als Duo zusammen spielen, begeisterten mit fliegenden Fingern auf der Akkordeonklaviatur bei den Stücken "Szene aus dem Ballett Romeo und Julia" und der "Finnischen Polka".
Zum Abschluss des ersten Teils bat der Moderator Michael Wagner, der gekonnt , informativ und mit viel Esprit durch das Programm führte, das Publikum zur Pause. Unterstützt wurde er diesmal durch den erst elfjährigen Dorian Lehmann, sodass auch im Bereich der Moderation für den entsprechenden Nachwuchs bei den Akkordeonfreunden gesorgt ist.
Nach der Pause setzte das Hauptorchester "con brio" neue Höhepunkte. Auf den klassischen "Dornröschenwalzer" folgte ein "Udo Jürgens Medley" zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Sänger. Dann zeigte die Sängerin Beatrice Senftleben beim "Cry me a River" welche Musikalität und großartige Stimme in ihr stecken. Das eigens von Olga Debrere für Akkordeonorchester arrangierte und allseits bekannte Lied sorgte für "Standing Ovations" beim begeisterten Publikum. Dieser Applaus hielt auch noch an, nachdem alle Spieler der Orchester und Ensembles auf der Bühne Platz nahmen und schwungvoll ein Medley bekannter italienischer Melodien mit den "Italo Pop-Hits" präsentierten. So konnten alle Anwesenden beschwingt und mit bekannten Rhythmen im Ohr und im Blut den Heimweg antreten.