Musikschule gab Einblick

Volle Konzentration: Dirk Storm und seine beiden Töchter Joyce (links) und Fabienne probierten die Hörner aus. (Foto: K. Raap)

Kinder hatten Auswahl unter den Instrumenten

Langenhagen (kr). Einblicke in ihre Unterrichtsangebote vermittelt die Musikschule alljährlich beim traditionellen „Tag der offenen Tür“. Dass dabei regelmäßig zwei besondere Angebote als Schnupperkurse im Vordergrund stehen, ist ein intelligenter Schachzug vom Manfred Unger. Für ihn spielen die Kurse Musikgarten und „Musikalische Früherziehung“ schon bei den jüngsten Teilnehmern eine ganz wichtige Rolle als Basis, Mädchen und Jungen sehr früh an die Musik heranzuführen. Dass von einer daraus resultierenden nachhaltigen Ausbildung die Kinder später auch im schulischen Alltag profitieren können, ist längst belegt. Ein wichtiges Angebot war dann auch beim „Tag der offenen Tür“ der Unterricht von Christoph Meyer im Musikgarten. Das Konzept sprach die von ihren Eltern begleitete Kinder im Alter von 18 bis 36 Monaten an. Christoph Meyer vermittelte den Kids mit gemeinsamen Singen, Händeklatschen und tänzerischen Bewegungen ein neues Gefühlt für Rhythmus und Motorik. Dabei animierte er mit einfachen Instrumenten wie Glöckchen, Klangstäben und Rasseln die Kinder zum Mitmachen. Ein folgender Aufbaukurs an der Musikschule wendet sich an Mädchen und Jungen im Alter von drei bis vier Jahren. Der nächste Schritt wäre dann die „Musikalische Früherziehung“, mit der auch die erfahrene Lehrerin Elke Janßen-Sachs schon seit 36 Jahren an der Musikschule Langenhagen wichtige Akzente setzt. Mit Beispielen aus ihrem Unterricht zeigte sie, wie Kinder ab vier Jahren auch dieses Mal an bewusstes Hören und Musizieren herangeführt werden. Dazu zählt auch der elementare Umgang mit dem Orffschen Instrumentarium.
Die ein wenig älteren Kinder, die sich für das Erlernen eines Instruments interessierten, hatten die Qual der Wahl. Die motivierten Lehrer der Musikschule präsentierten eine große Palette von Blas-, Streich- und Rhythmusinstrumenten. Beim Ausprobieren von Trompete, Posaune oder Horn gab es natürlich die unterschiedlichsten Ergebnisse. Viel Lob ernteten beispielsweise die siebenjährige Joyce Storm und ihre ein Jahr jüngere Schwester Fabienne aus dem Mund von Karl Unger, der sie beim Anblasen von Hörnern betreute. Denn die beiden begeisterten Mädchen produzierten auf Anhieb erstaunliche viele klare Töne. Auch Vater Dirk, der kräftig mitprobte, zeigte sich überrascht. Hoch her ging es naturgemäß in der Schlagzeug-Abteilung, wo sich der Nachwuchs lange und lautstarke Duelle lieferte.
Wichtige Stationen auf dem weiten Weg als Instrumentalist könnten das Mitwirken in einem der zahlreichen kleinen und größeren Ensembles sein. Und davon verfügt die Musikschule Langenhagen über eine große Zahl.