Nach Fenstersturz der Fünfjährigen

Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung

Langenhagen (gg). Dem fünfjährigen Mädchen, das vor einigen Tagen aus dem Fenster im ersten Stock der Flüchtlingsunterkunft an der Walsroder Straße gestürzt ist, geht es nach Auskunft der Stadtverwaltung gut. „Schon gleich nach dem Unglück wurde es von der städtischen Sozialarbeiterin betreut und begleitet. Die Bewohner haben mitgelitten und freuen sich nun darüber, dass das Kind wieder wohlauf ist“, so die Erläuterung von Stadtsprecherin Juliane Stahl. Zum Tathergang und zu den Konsequenzen für die Erziehungsberechtigten gibt es auf ECHO-Nachfrage nur sehr beschränkte Auskunft. Im Umfeld war bekannt geworden, dass die Mutter das Kind allein gelassen und wohl über einige Stunden eingesperrt hatte, weshalb es überhaupt zu dem Fenstersturz gekommen sei. Das Kind war zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, hatte leichte Kopfverletzungen erlitten. Zum Tathergang sagt Juliane Stahl: „Jeder Einzelfall wird geprüft und gegebenenfalls werden anschließend erforderliche Maßnahmen eingeleitet. Weitere Auskünfte können wir nicht geben, um Rückschlüsse auf konkrete Fälle oder Personen auszuschließen (Datenschutz).“ Polizeisprecher Mario Mantei sagt: „Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ist eingeleitet worden. Die Ermittlungen dauern an.“