Nach Pferdestärken kommt neues Interreg

Nach der Dokumentation (von links): Karin Beckmann (Landesbeauftragte Niedersachsen) mit den Projekt-Unterstützern Peter Laan (Niederlande), Regine von der Haar (Langenhagen) und Wim Beernaert (Belgien). (Foto: G. Gosewisch)

Neue EU-Projekte für Langenhagen in Aussicht

Langenhagen (gg). Neue Projektideen prüft derzeit Regine von der Haar für Langenhagen. Nachdem sie in den vergangenen fünf Jahren mit dem EU-Projekt Pferdestärken im hiesigen Veranstaltungskalender vielfältig vertreten war, könnte Europa auch weiterhin Spuren hinterlassen, wenngleich in gänzlich anderer Thematik. Im Programmtitel „Interreg B“ fördert die Europäische Union „die transnationale Zusammenarbeit in staatenübergreifenden Kooperationsräumen mit dem Ziel einer integrierten räumlichen Entwicklung“. Ähnlich bürokratisch wie derzeit das Projekt „vital rural area“, unter dem Pferdestärken lief, regt diese Maßnahme aus der europäischen Strukturpolitik die internationale Zusammenarbeit und regionale Strukturförderung an. „Es ist nicht leicht, bei den Vorgaben und Chancen die Übersicht zu behalten. Ich bin froh, dass ich aus der Arbeit im Projekt Pferdestärken Erfahrung habe“, erklärt Regine von der Haar, die ihre entsprechenden Kontakte zum Wohl der Stadt nutzen möchte. Denkbar sind drei verschiedene Themenbereiche, für die Fördermittel im nächsten Herbst beantragt werden könnten. Die Arbeitstitel dazu lauten „Gesundes Altern“, „Städtebauliche Wiederbelebung“ und „IT-Anwendung für verschiedene Generationen“. Die Pferdestärken-Projektleiterin bremst: „Es gibt noch keine Entscheidung, kein Antragsverfahren, nur Ideen und vorhandene Partner.“ Insbesondere für den Arbeitstitel „Gesundes Altern“ könnten nach ihren Aussagen die in Langenhagen vorhandenen möglichen Partner wie das Klinikum der Region und die Paracelsus-Klinik unter dem Dach des EU-Konzeptes Impulsgeber sein. Als interessant beschreibt von der Haar die bereits aus der Wirtschaft signalisierte Gesprächsbereitschaft, darunter Firmen wie der Logistiker Dachser oder der Turbinen-Spezialist MTU, die die Förderung des firmeninternen Gesundheitsmanagements im Blick haben.