„Nach Schulschluss schnell nach Hause“

Busfahrplan soll neu verhandelt werden

Langenhagen (gg). Schüler sollen mit Bussen gut und sicher befördert werden und natürlich nicht lange warten müssen, wenn sie nach Schulschluss nach Hause wollen. Doch genau das ist nach Meinung von Ratsherr Domenic Veltrup (BBL) nicht immer gegeben. Er will nicht nur einen besseren Fahrplan. Auch mit der Überfüllung in Stoßzeiten soll endlich Schluss sein. Seine Initiative, die mit Unterstützung der CDU im Kaltenweider Ortsrat bereits eine Mehrheit gefunden hat, ist nun in der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses diskutiert worden. Als richtig bescheinigte die SPD-Fraktion den Ansatz, verwehrte sich aber (wie im Ortsrat) gegen eine spezielle Formulierung: Busse sollen nur noch mit 70 Prozent-Auslastung fahren. „Völlig illusorisch“, sagte Ratsfrau Dagmar Janik (SPD) dazu. Sie wolle nichts beauftragen, was komplett unsinnig sei. Ohnehin sei es ein schwieriger Ablauf, denn zuständig ist die Region Hannover. Wenn die Stadtverwaltung seitens der Politik einen Verhandlungsauftrag bekommt, hängt der Erfolg vom Geschick ab. Eine rechtliche Handhabe gegenüber der Region gibt es nicht. „Geschick, ja. Aber Druck aufbauen, damit sich etwas bewegt“, gehört für Domenic Veltrup auch dazu. Er empfahl, die politischen Fraktionen in der Regionsversammlung einzubinden, ein einstimmiges Votum aus Langenhagen sei wichtig. In der Konsequenz rückte er kompromissbereit von seiner 70-Prozent-Formulierung ab. Es soll nun grundsätzlich eine neue Anpassung der Bus-Auslastung und -Abfahrtzeiten geben. Einstimmig votierte daraufhin das Gremium für die Bus-Initiative.