Nach wie vor unumstritten

Rat der Stadt bekennt sich zum MGH

Langenhagen (ok). Es war ein Bekenntnis, das es eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Mindestens is 2020 soll das Mehr-Generationen-Haus Mütterzentrum (MGH) Bestandteil der kommunalen Planungen zum demografischen Wandel und zur Sozialraumentwicklung bleiben. Ein Beschluss, der lediglich eine Entscheidung des Rates aus dem Jahre 2014 bekräftigt. Die Arbeit der Einrichtung ist in Politik und Verwaltung unumstritten. Von der Stadt gibt es jährlich einen Zuschuss von 48.000 Euro. davon 14.400 Euro Miete. Eine Vereinbarung, die sich nach Aussage von Bürgermeister Mirko Heuer jährlich verlängert, wenn sie nicht gekündigt werde. Und der Verwaltungschef machte deutlich, dass das MGH mit seinem niedrigschwelligen Angebot gute Arbeit leiste, langfristig zur Strategie im Rathaus zähle. Jetzt gibt es mit einer Neuauflage des Programms wieder die Möglichkeit einer Förderung des Bundes über 30.000 Euro und Felcitas Weck (Linke) merkte an, dass die Kommune so etwas kaum ablehnen könne. Für sie sei die Drucksache ein Selbstläufer. Für fast alle anderen Ratsmitglieder auch, lediglich Sven Hoffmann (AfD) enthielt sich der Stimme. Für ihn ist das Thema Förderprogramm sehr komplex, die Zeit für die Beratung der eingebrachten Drucksache sei einfach zu kurz gewesen.