Nachnutzung Godshorner Bad

Stadtverwaltung zeigt vier Optionen auf

Langenhagen (gg). Vier Hektar groß ist das Grundstück des stillgelegten Godshorner Badbetriebs. Die Stadtverwaltung gibt nun mit einer Drucksache vier Optionen für die Nachnutzung zur politischen Diskussion: Wohnbebauung, Sportplatz, „Landschaft auf Zeit“ und Gewerbe. Am Dienstag, 21. November, wird das Thema in der Godshorner Ortsratssitzung um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus am Spielplatzweg diskutiert. Schon mehrfach wurde das Thema behandelt, ein Ortsrat-Votum aus dem Jahr 2016 liegt vor, wonach auf der Fläche kein Wohnungsbau, sondern Sportnutzungen ausgewiesen werden sollen. Die Stadtverwaltung brauche den politischen Beschluss, so der Wortlaut der Drucksache, um gezielter Investoren zu finden und auf deren Anfragen reagieren zu können. Seitens der Stadtverwaltung wird der Bau einer Sport- und Freizeitanlage favorisiert: „Bietet sich besonders an“. Das alte Schwimmhallengebäude und das Außenbecken könnten für Skaten oder Klettern umgebaut werden, und „der umfangreiche Baumbestand im Süden der Fläche könnte in ein Konzept sinnvoll integriert werden.
Hierbei ist die Kreativität und das Engagement aller Sport- und Bewegungsbegeisterten allen Alters gefragt!“ Auch die Option „Landschaft auf Zeit“ wird von der Stadtverwaltung positiv beschrieben. Sie biete „die Chance für eine langfristige Entwicklungsstrategie für innerstädtische Brachflächen“. Die Fläche könne sinnvoll der Allgemeinheit für vielfältige Nutzungen zur Verfügung gestellt werden. Für die die Akquise eines eventuellen Investors würde Zeit gewonnen werden.
Bei einer Umnutzung der Fläche für Wohnungsbau schlägt die die Stadtverwaltung 80 Wohneinheiten vor.