Nachruf - Günter Sachs ist gestorben

Lob für Verdienste um das kulturelle Leben

(gg). Am Sonntag, 11. Dezember, ist Günter Sachs in der City-Park-Residenz nach langer schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren gestorben. Über Jahrzehnte war er ein engagierter Veranstalter, hat mit seinen Initiativen in Langenhagen Akzente gesetzt. „Er hat sich mit seinem überdurchschnittlichen Einsatz zur Belebung des Zentrums Verdienste erworben“, sagt Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch. Viele erlebten ihn als einen, im positiven Sinn streitbaren Geist. Er ist für seine eigene Meinung eingetreten, scheute sich nicht, seine Sicht der Dinge deutlich zu benennen. Das frühere Kultur- und Veranstaltungsprogramm samt Antikmarkt gehört zu seinen bekanntesten Tätigkeiten als CCL-Werbemanager. Musik-Auftritte realisierte er, viele sind inzwischen legendär. Das Stadtfest auf dem Marktplatz stand unter seiner Regie. Günter Sachs war aber auch Reporter (unter anderem für das Burgdorfer Tageblatt). In früheren Jahren hat er Kinderbücher geschrieben. Eher zufällig nahm er die Gelegenheit wahr, die Godshorner TSV-Clubgaststätte am Spielplatzweg zu führen, acht Jahre lang. „Er hatte immer unfassbar viele Ideen. So ging es zu Hause immer turbulent zu, denn nicht alles war zu schaffen“, sagt seine Witwe Elke Janßen-Sachs im Gespräch mit dem ECHO.
Günter Sachs ist am 4. Oktober 1936 in Rüstringen geboren, kam schon als Kind nach Hannover und fand in Godshorn seine Wurzeln. Er war seit 1984 in zweiter Ehe verheiratet mit Elke Janßen-Sachs. Er hinterlässt vier Kinder und ein Enkelkind.
Auf dem Friedhof wird am Dienstag, 20. Dezember, um 12 Uhr in der Trauerhalle, Alt Godshorn 128, eine Gelegenheit zum Abschiednehmen sein. Die Angehörigen bitten, dem Wunsch von Günter Sachs zu folgen und keine Trauerbekleidung zu tragen. Auf Blumengaben soll verzichtet werden.