Nachwuchsregisseure bei der Jungen Union

Die Mitglieder der Jungen Union wollen den Film "Titanic" wieder aufleben lassen.

Geheimis um "Titanic"-Neuauflage ist gelüftet

Langenhagen (ok). Das Geheimnis ist gelüftet, die "Titanic"-Regisseure haben sich zu erkennen gegeben. Hinter dem Flyer, der vor der jüngsten Ratssitzung verteilt wurde (das ECHO berichtete) steckt die Junge Union (JU) Langenhagen. Hintergrund des – wie die Nachwuchs-Christdemokraten selbst zugeben etwas provokanten Papiers – ist eine Frage, die sich die JU bei ihrem jüngsten Klöntreff gestellt. "Warum schaffen es die Politiker der Flughafenstadt nicht, bei so hohen Gewerbesteuereinnahmen einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden?", so der Vorsitzende Sven Lindner. Deshalb zeige das Flugblatt angelehnt an das Original die beiden Fraktionschefs der Ratsmehrheit in dem Remake "Titanic – Chronik einer Havarie", in der Schulden und noch mehr Schulden im Mittelpunkt stehen. Schließlich sei es die junge Generation, die in der Zukunft den stetig wachsenden Schuldenberg tragen müsse. "Es ist ungerecht, wenn jetzt auf Kosten der späteren Generationen gelebt wird", so die stellvertretende JU-Vorsitzende Natalie Müller. Um der Bevölkerung vor Augen zu halten, wie hoch und ob Langenhagen überhaupt verschuldet sei, wünscht sich die JU Langenhagen eine Schuldenuhr, die im Rathaus-Innenhof montiert wird und den aktuellen Schuldenstand der Stadt wiedergibt. Übrigens: Klöntreffs sollen nach Auskunft Lindners in Zukunft wieder regelmäßiger stattfinden; vielleicht können wir dann ja noch mit dem einen oder anderen "zündenden Funken" rechnen.