Nahe liegendes Szenario ausgearbeitet

Im Übungsfall: Vorbereitung für die Menschenrettung.

Übung der Ortsfeuerwehr am Hainhäuser Weg

Krähenwinkel (gg). Erfolgreich verlief eine Übung der Ortsfeuerwehr am Hainhäuser Weg 13, die Frank Decker vorbereitet und ausgearbeitet hatte. Übungsszenario war ein „Wohnraum-Brand mit einer unbekannten Zahl vermisster Personen“. Fünf Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften waren vier Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Einsatzleiter Markus Bock führte zunächst eine Lagefeststellung und Erkundung durch. Mit harmlosem Nebel war für die Übung das Obergeschoss verqualmt worden, dem Szenario nach schlugen Flammen aus dem Dachstuhl. Unter dem Leitsatz "Menschenrettung vor Brandbekämpfung" gingen die Einsatzkräfte in eine der Lage angepasste Stellung, die vierteilige Steckleiter wurde eingesetzt. Es wurde Abluft geschaffen und mit Druck belüftet. Zuvor wurde bereits ein Hydrant-Zugang vorgenommen, ebenso die Verkehrssicherung. Letztlich wurden „fünf Kinder gerettet“ - zwei Kinder hatten sich für die Übung als Darsteller beteiligt, drei Übungspuppen wurden für den Übungsfall genutzt.
„Bemerkenswert war, dass nur vier Minuten nach der Alarmierung das erste Einsatzfahrzeug vor Ort war. Die enge Wohnbebauung und die Unübersichtlichkeit kann im echten Einsatzfall eine Herausforderung sein. Wir sind froh, auf dem Hof der Familie Thürnau die Möglichkeit zum Üben gehabt zu haben“, meint Frank Decker abschließend. Der Name Thürnau ist fest mit der Ortsfeuerwehr verbunden, Heinrich Thürnau (gestorben im Jahr 2009) war viele Jahre Stadt- und Ortsbrandmeister.