Neubau schließt Hitze im Zentrum ein

NABU warnt vor Ausrichtung des Gymnasiums

Langenhagen (gg). Nachdem Architekten ihre Entwürfe für den Neubau des Gymnasiums an der Theodor-Heuss-Straße eingereicht haben und eine Jury eine Auswahl getroffen hat, das ECHO berichtete, meldet sich der NABU-Ortsverein mit einem offenen Brief an Rat und Verwaltung. Nicht genug berücksichtigt werde eine wichtige Feststellung aus der „Stadtklimatischen Untersuchung“. Demnach hitze sich das Zentrum mehr und mehr auf, wenn das Flurwindsystem, also der Zustrom kühlerer Luft vom Verlauf der Witze, mit dem Neubau wie ein Querriegel verschlossen werde. Das neue Gymnasium samt Turnhalle müsse eine Ost-West-Ausrichtung haben, damit der Luftstrom noch ansatzweise erhalten bleibt. Mit den langen Gebäudefronten in Nord-Süd-Ausrichtung werde dem Zentrum sozusagen die frische Luft genommen. Im offenen Brief wird aus der „Stadtklimatsichen Untersuchung“ zitiert: „Die Bebauung der Freifläche...schließt einen wichtigen Durchlass...Dies kann zu einer stark verminderten thermischen Ausgleichswirkung durch nächtliche Kaltluft...führen.“