Neuer OP-Saal für zwei Millionen

Kirstin Wachs, leitende Operationssschwester, hat die Arbeitsabläufe zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen verbessert.Foto: O. Krebs

Paracelsus-Klinik sapezialisiert sich auf Endoprothetik

Langenhagen (ok). Für insgesamt zwei Millionen Euro ist einer der modernsten Operationssäle in Niedersachsen entstanden – so zumindest die Aussage von Carsten Riedel, Verwaltungsdirektor der Paracelsus-Klinik. 1,5 Millionen Euro kommen aus dem Konjunkturpaket II, 500.000 Euro musste der Konzern selbst beisteuern. Der Operationssaal wird hauptsächlich für endoprothetische Operationen genutzt, erfülle einen extrem hohen Hygienstandard. Verwirbelungen der Luft würden dadurch verhindert, dass die Klimaanlage die Luft fast ohne Luftstrom austausche, und die LED-Lampen, die übrigens kaum Schatten werfen, die Luft nicht erhitzen und verwirbeln. Die Klinik hat sich mit ihrem neuen Operationssaal, der in sechs Monaten Bauzeit entstanden ist,als einzige Klinik in der Region Hannover einem strengen Prüfverfahren des Landesgesundheitsamtes unterzogen. Gerade bei Hüft- und Kniegelenksoperationen sei eine möglichst keimfreie Operation notwendig, weil sonst oft ein weiterer Eingriff notwendig sei. Und der zöge dann unter Umständen einen Verlust der Funktionalität nach sich. Carsten Riedel: „Immer mehr Patienten mit Hüft- und Kniebeschwerden lassen sich bei uns operieren. Waren es im Jahr 2005 noch 49, so liegen wir jetzt bei etwa 400.“ Die Operationsdauer sei nicht zuletzt durch die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkürzt worden, die sich zum Beispiel Gedanken über kürzere Wege gemacht haben. Wer Interesse hat, kann den neuen Operationssaal am Sonntag, 31. Oktober, zwischen 11 und 17 Uhr besichtigen. Dann läuft in der Paracelsus-Klinik ein Vortrag zum Thema Arthrose.