Neuer Zeitplan für Badneubau

Projektsteuerer stand Rede und Antwort

Langenhagen (gg). Mit zahlreichen Details informierte Jens Kerkhoff von der Projektgesellschaft Constrata in der jüngsten Sitzung des Badausschusses zur bevorstehenden Ausschreibung des Badbetriebs und dem zeitlichen Rahmen. Demnach wird die Constrata in den nächsten Wochen mögliche Bewerber sichten, Mitte April könnten diese ihre Angebote abgeben. Nach Rücklauf Mitte Mai würden die Angebote Ende Mai dem Badausschuss präsentiert werden. Anfang Juni könnte über einen Vergabevorschlag im Verwaltungsausschuss abgestimmt werden.
Fragen der Ausschussmitglieder an den Experten drehten sich auch um den Gesamtkostenrahmen des Badneubaus. Heinrich Kohne, Bündnis 90/Die Grünen fragte konkret ob es Instrumente im Verfahren gibt, die dafür sorgen, dass Kostenobergrenzen eingehalten werden. Dazu signalisierte Kerkhoff ein deutliches „ja“ und nannte das modulare Bauen als entsprechende Lösung. Stadtbaurat Carsten Hettwer ergänzte: „Teile des Honorars des Architekten oder des Projektsteuerers könnten erfolgsabhängig vertraglich vereinbart werden.“
Weitere Informationen zur Verkehrsanbindung im Projekt Badneubau lieferte der Stadtbaurat in ersten Abschätzungen. Demnach sei schon vorab klar, dass die straßenbauliche Situation an der Theodor-Heuss-Straße schon jetzt an Veranstaltungstagen (Pferderennen und Flohmarkt) unzulänglich ist. Hettwers Einschätzung: „Daher werden im Fall des Badneubaus zwei neue Zufahrten straßenbaulich zu erstellen sein – eine zur Rennbahn und eine zum neuen Bad.“