Neues Beet für Heilkräuter

Die NAJU setzte mit Betreuerin Christine Pracht (rechts) Rasenkantensteine rund um das Kräuterbeet (Foto: O. Woidtke)

NAJU-Pflegeeinsatz auf der Naturinsel

Langenhagen. Am Ufer der Wietze liegt die Naturinsel – Treffpunkt der Rudi Rotbein Gruppe und der Naturschutzjugend (NAJU). Die Fläche wurde dem NABU von der Region zur Verfügung gestellt und bietet auf 2.500 Quadratmeter Fläche mit Trockenmauer, Insektenhotel und Kräuterbeet ausreichend Platz für spannende Naturbeobachtungen. Die Kinder der Rudi-Rotbein-Gruppe werden hier an die Natur herangeführt und die Jugendlichen der NAJU setzen verschiedene Projekte um.
Im August meinte es Petrus beim monatlichen NAJU-Treffen nicht gut mit den Jugendlichen, die an diesem Tag eigentlich einen Pflegeeinsatz auf der Naturinsel geplant hatten und weitere Aktionen besprechen wollten. Doch nach einer Stunde musste das Treffen wegen eines heftigen Platzregens bereits abgebrochen werden. Umso motivierter war die NAJU Anfang September, als es dieses Mal bei strahlendem Sonnenschein wieder auf die Naturinsel ging, um das Kräuterbeet neu anzulegen. Im Lauf der letzten vier Jahre war dieses immer mehr von der wilden Wiese überwuchert worden. Nun wurden die Kräuter- und Heilpflanzen aus dem Beet entfernt und Rasenkantensteine gesetzt, um die Fläche in Zukunft leichter pflegen zu können.
Betreuerin Christine Pracht hatte vorab das nötige Material besorgt und hob gemeinsam mit Dominik einen kleinen Graben rund um die geplante Größe des Beetes aus. In einer Schicht aus Sand wurden nun die Kantensteine trocken verlegt. Hilfsmittel für die perfekte Ausrichtung waren dabei Schnur und Wasserwaage, die Betreuer Oliver Woidtke dabei hatte. Mit dem Gummihammer und Stampfer gaben Insa und Anja den Steinen den nötigen Halt. Das Beet selbst wurde umgegraben und Katja, Arne und Leif entfernten alte Wurzeln aus der Erde. „Beim nächsten Treffen bekommt das Kräuterbeet eine weitere Etage und neue Pflanzen“, kündigt Christine Pracht die Pläne der NAJU an. Sie freut sich über den Einsatz der Jugendlichen und auf das nächste Treffen im Oktober, bei dem Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren herzlich willkommen sind.