"Nicht besonders gesundheitsgefährdet"

PRO Airport begrüßt Ergebnisse der NORAH-Studie

Langenhagen. Das Bürgerforum PRO Hannover-Airport begrüßt die Ergebnisse der ersten hochwissenschaftlichen und auch erstmalig qualitätsgeprüften Studie zum Thema Gesundheitsrisiken durch Fluglärm, der NORAH-Studie (Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) im Rahmen der Lärmwirkungsforschung, die jetzt veröffentlicht wurde. Sie gilt in Fachkreisen allerdings als nicht unumstritten.
Bernd Speich, der Vorsitzende des Bürgerforums PRO Hannover-Airport, ist der Ansicht, dass die Studie, die dem Rhein-Main Gebiet eine höhere Lebensqualität bescheinigt habe als dem deutschen Durchschnitt, auch für den Einzugsbereich des Flughafens Hannover-Langenhagen gilt: „Die gesundheitlichen Risiken durch Fluglärm sind minimal und damit geringer als bisher angenommen und von den Fluglärmgegnern immer wieder behauptet“. Gleichwohl müssten alle Beteiligten daran arbeiten, die Belastung durch den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten.
Die Studie zeige aber auch, dass der Grad der Belästigung durch Fluglärm wesentlich durch die persönliche Einstellung zum Luftverkehr beeinflusst sei. Bei negativer Einstellung reiche schon ein Flugzeug in der Stunde, um sich belästigt zu fühlen oder auch in der Schallqualität beeinträchtigt zu sein. Speich: „Es gibt anscheinend Menschen, bei denen sich der Magen umdreht, wenn sie von Ferne ein Flugzeug am Himmel sehen, es aber noch nicht hören“.