Nicht orientierungslos durch den Park

Mit Elan ging's zu den Kontrollstellen.Foto: O. Krebs

Orientierungslauf: 618 Mädchen und Jungen bei Schulbezirksmeisterschaften an der IGS

Langenhagen (ok), Die richtige Orientierung zu finden, fällt einigen Mitmenschen im Leben schwer. Und auch, wenn's ums Sportliche geht, ist es nicht ganz so einfach, den richtigen Weg zu finden. Jetzt gingen in Langenhagen wieder einmal die Schulbezirksmeisterschaften über die Bühne. Schon in den vergangenen Jahren drehten die Läuferinnen und Läufer ihre Runden um Silber- und Wietzesee. In diesem Jahr waren die 20 Kontrollposten im Eichenpark aufgebaut, die meisten der insgesamt 618 Mädchen und Jungen – darunter auch zwei Inklusionskinder – aus 24 Schulen der Region hatten 40 Minuten Zeit; nur die Grundschülerinnen und -schüler mussten eine kleinere Runde, etwa 1,2 Kilometer lange Runde, drehen. "Im Wettkampf wird der Kompass mitbenutzt, das ist bei diesem Parcours aber nicht notwendig. Hier reicht die Karte", sagt IGS-Lehrer und Organisator Lars Pieper. Aus Langenhagen am Start: Grundschule Godshorn, Realschule, Gymnasium und 100 Schülerinnen und Schüler der IGS. Zur Wertung: Pro Posten ein Punkt, pro Zeitüberschreitung von zwei MInuten ein Punkt Abzug. Normalerweise setzt sich ein Team aus zwei Läuferinnen oder Läufern zusammen; Einzelstarts waren aber natürlich auch möglich, allerdings mit einem kleinen Punktehandicap. Lars Pieper, früher selbst sktiver Orientierungsläufer, war mit den abgelieferten Leistungen im Großen und Ganzen sehr zufrieden, auch wenn er bei einigen seiner Schützlinge durchaus noch Reserven sieht. Für die siegreiche Grundschule gab's einen Pokal, die Älteren freuten sich über eine Urkunde. Den Pokal holte sich die IGS Roderbruch.