"Nichts ist so beständig wie der Wandel"

Angenehme Gespräche in entspannter Atmosphäre führten beim Neujahrsempfang der Elisabethgemeinde zahlreiche Gäste, darunter Grünen Ratsfrau Ulrike Jagau (von links) und Pastorin Bettina Praßler-Kröncke. (Foto: D. Lange)

Neujahrsempfang der Elisabeth-Gemeinde

Langenhagen (dl). Zum Jahresbeginn kommt für Vereine, Verbände oder Parteien auch die Zeit der Neujahrsempfänge. Bei dieser Gelegenheit werden die gesteckten Ziele und Pläne für das Jahr formuliert und den Gästen bei ein wenig Small Talk mit Kaffee und Schnittchen vorgestellt. So wird es auch in der Elisabeth-Gemeinde gehalten, für die der Empfang vor allem ein wichtiger Anlass war, sich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern sowie bei den Vertretern der Politik und der Stadt für deren Arbeit und Unterstützung angemessen zu bedanken. Für den Bürgermeister bedeuten Worte des Dankes in diesem Zusammenhang allerdings immer auch diverse kleine und große Wünsche von verschiedenen Seiten. Das gehört dazu und lässt sich vor allem am Beispiel der zur Gemeinde gehörenden Kita in kurzen Worten beschreiben. Wir brauchen mehr Platz. Die Leiterin der Kita, Tabea Piepenbrink, stellte fest, dass die stetig wachsende Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung, die insbesondere in den letzten Jahren rasant zugenommen habe, der Kita nicht nur mehr Kinder beschert, sondern sie bringe die Einrichtung zugleich auch an ihre räumlichen Grenzen. Besonders deutlich werde das Problem der akuten Raumnot an der lediglich zwölf Quadratmeter großen, hauseigenen Küche, die täglich rund 120 Kinder und ihre Betreuer mit einer warmen Mahlzeit versorgen muss. Die Kita feiert im kommenden Jahr 2017 ihren 50.Geburtstag, und Tabea Piepenbrinks größter Wunsch an den Bürgermeister sei es, an diesem Tag den symbolischen Spatenstich für den Erweiterungsbau vorzunehmen. Ob es was wird? Sehr konkrete Pläne hingegen konnte Bettina Praßler-Kröncke, Pastorin der Elisabeth-Gemeinde, ihren Gästen präsentieren. Die Friedhofskapelle wird nicht nur renoviert, sondern bekommt auch eine neue Bestuhlung. „Die Stühle werden dann gepolstert und damit bequemer sein“, sagte sie.
Des weiteren geht die Gemeinde in Kürze mit dem Projekt „Deutschkurse für Flüchtlinge“ an den Start, und bereits seit Oktober gibt es einmal in der Woche im Martinshaus ein gemeinsames Mittagessen für Senioren, frei nach dem Motto: Gemeinsam schmeckts besser. Auf ihren Kantor Arne Hallmann ist die Gemeinde zu Recht stolz und freut sich deswegen natürlich besonders darüber, ihn mit einer ganzen Stelle ausstatten zu können. Zu deren weiterer Finanzierung werden daher die Erlöse des ökumenische Sponsorenlaufs, der am 21. Mai wieder über die Bühne gehen wird, der Kantorenstelle zugute kommen.