Niemals zu kantig, niemals zu simpel

Monopol bittet zum 30. Tanz aus dem April

Langenhagen. Bereits seit 1987 wird im Haus der Jugend in den Mai oder aus dem April getanzt. Das kleine Festival ist in Langenhagen und der Region Hannover zur guten Tradition geworden und wird daher auch in diesem Jahr wieder stattfinden.
In der Anfangszeit als „Tanz in den Mai“ begonnen, hat sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre zu einem etablierten Ereignis entwickelt, mit einem jährlichen Besucheraufkommen, von durchschnittlich 400 Gästen. Wegen der Sanierungsarbeiten im Haus der Jugend fand die beliebte Veranstaltung in den letzten Jahren an unterschiedlichen Orten statt und musste im letzten Jahr aufgrund einiger Komplikationen im Rahmen des Neustarts des Monopols sogar abgesagt werden.
Umso mehr freuen sich die Veranstalter nun zum 30. Mal zum Tanz bitten zu dürfen.
Der Idee „Umsonst und Draußen“ folgend, bietet das ehrenamtlich organisierte „Tanz aus dem April“ eine Open Air Veranstaltung mit Live-Musik bei freiem Eintritt.
Auf der Bühne im Rathausinnenhof werden in diesem Jahr erstmals die GoDots aus Langenhagen aufspielen, welche erst im letzten November ihr allererstes Konzert im Monopol spielten. "Mit den GoDotS haben wir in diesem Jahr einen richtigen Glücksgriff getan." so der Hauptorganisator der Veranstaltung Sven Seidel. "Seit einigen Jahren haben wir uns händeringend nach jungen Bands aus Langenhagen umgeschaut. Besonders jung und lokal wurde zuletzt immer schwieriger. Dass die GoDotS diese beiden Kriterien erfüllen, dabei aber auch noch gute Musik machen ist schon fast zu viel des Guten." so Seidel mit einem Augenzwinkern.
Mit Banana Roadkill (Hannover/Münster) hat der Veranstalter eine weitere Band eingeladen, die, lediglich instrumentiert mit Gitarre, Schlagzeug und elektronische Loops und Synthesizer-Sounds, ein Soundgewitter abliefert, das schnell vergessen lässt, dass man es mit nur zwei Musikern zu tun hat.
Die Punkrock-Quartett Leto aus Hamburg stehen für Punkrock mit Ausreißern in verschiedenste Subgenres - niemals zu kantig, niemals zu simpel.
Komplettiert wird die Veranstaltung durch die Monopol-Veteranen Circus Rhapsody aus Berlin, deren Sound und Bühnenshow sich nicht so wirklich in Schubladen verorten lassen. Geboten wird ein punkrockiger Zirkusabend mit Songtexten, die bisweilen von Zombies handeln, Violinen und Trompeten, jede Menge Quatsch auf der Bühne - und wenn der Bandbus mitspielt Zuckerwatte. Auch kulinarisch kommt in diesem Jahr niemand zu kurz.
Am Grillstand, der in diesem Jahr wieder von der AWO Langenhagen unterstützt wird gibt es Würstchen und Nackensteaks sowie als fleischlose Alternative eine vegane Pfanne. Da das Wetter nicht unbedingt der verlässlichste Veranstaltungspartner ist bietet das Team des Monopols in diesem Jahr erstmals temperaturabhängige Getränkespezialitäten an, soll heißen von Glühwein bis Longdrink kann viel passieren. Das alles zu den gewohnt günstigen Preisen. Für die Sammler unter den Gästen gibt es gegen Spende wieder Festivalbändchen.