Niklas Kleinwächter tritt ab

Niklas Kleinwächter bleibt im Förderverein des Gymnasiums aktiv.

Stadtschülerrat soll aktiv bleiben

Langenhagen. Seit August 2012 hat Niklas Kleinwächter den Stadtschülerrat ehrenamtlich begleitet. Nach fünf Jahren beendet der Politikwissenschaftler nun sein Engagement in diesem Bereich. Von 2005 bis zu seinem Abitur 2010 war Kleinwächter in der Schülervertretung am Gymnasiumaktiv. In der Zeit von 2007 bis 2009 war er außerdem Vorsitzender des Stadtschülerrates und Schülervertreter im Bildungsausschuss. Mit dem Abitur endete damals zunächst sein Engagement in der Schülervertretung. Doch nach dem zweiten Semester seines politikwissenschaftlichen Studiums suchte Kleinwächter ein weiteres Betätigungsfeld. „Ich wollte die Theorie aus dem Studium mit Praxiserfahrung anreichern“, sagt der Politikwissenschaftler. Die kommunale Schülervertretung erschien ihm da genau richtig. „Ich wollte Politik und Demokratie vermitteln. Die Schnittstelle von Schülervertretung und Kommunalpolitik ist der erste Ort, an dem junge Menschen damit in Verbindung kommen.“ Mit der Mischung aus eigener Erfahrung aus seiner Zeit im Stadtschülerrat und den neuen Einblicken aus dem Studium begleitete Kleinwächter, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, fünf Schuljahre lang die Schülervertreter der Langenhagener Schulen. Wie schreibt man Einladungen? Wie funktioniert das Rathaus? Was sind kommunalpolitische Themen? Kleinwächter hat den Schülervertretern helfend zur Seite gestanden. „Ich wollte in erster Linie Impulse geben und bei Problemen Ansprechpartner sein“, sagt der 26-jährige. „Dass der Altersunterschied nicht so groß war, hat sicher noch einmal Berührungsängste abgebaut.“
Neben den regelmäßigen Sitzungen gehörten zum Programm des Stadtschülerrates schulformübergreifende Sportturniere, das Bürgermeister-Duell vor der Wahl und immer wieder Gespräche mit Ratspolitikern oder Verwaltungsmitarbeitern, Führungen durch die Schulen oder Diskussionsveranstaltungen zu Sanierung und Inklusion. „Ich habe vor allem den Schülern immer wieder deutlich machen wollen, dass Ratspolitiker eben auch nur Menschen sind – unsere Nachbarn, mit denen wir über Probleme ganz einfach reden müssen, ohne Berührungsängste zu haben.“
Niklas Kleinwächter sagt abschließend: „Je mehr die Schüler selber gemacht haben, desto weniger musste ich tun. Das war immer das Ziel. Im letzten Schuljahr konnte ich mich schon sehr zurücknehmen. Das musste ich aber auch, weil neben der Masterarbeit und der Jobsuche weniger Zeit blieb. Jetzt muss ich zumindest in diesem Bereich mein ehrenamtliches Engagement komplett einstellen, als Ehemaligenbeauftragter im Förder- und Ehemaligenverein am Gymnasium Langenhagen bleibe ich aber mit der Entwicklung der Schullandschaft in Langenhagen in Berührung. Ich wünsche mir, dass dem nächsten Stadtschülerrat wieder so engagierte Schüler angehören und sie in Langenhagen noch viel bewegen können.“