„Oft gibt es Beulen im Blech“

Parkplatz-Regelung ärgert Engelbosteler

Engelbostel (gg). Die Ecke zwischen Heidestraße und der Straße Krummer Kamp ist in aller Munde. „Ich werde viel, sehr viel, auf die Parkplätze und die Parkplatzregelung dort angesprochen“, bestätigt Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke. Sie kenne zudem viele Bürger, die von Parkplatz-Unfällen betroffen sind. „Oft gibt es dort Beulen im Blech. Beim Ein- oder Ausparken, beim Rangieren werden Autos beschädigt. Damit muss man dort schon rechnen. Es sind auch schon Radfahrer gegen die Poller gefahren, weil sie diese zu spät gesehen haben“, erklärt sie. Den Grund dafür sieht Anlieger Karsten Nitschke, Inhaber des gleichnamigen Schreibwarengeschäfts dort, in den Pollern, die seitens der Stadtverwaltung vor geraumer Zeit gesetzt wurden. „Damit sollte den Autofahrern das Tempo genommen und Fußgänger geschützt werden. Eigentlich ein gutes Ziel, aber leider ist das Gegenteil hier Realität“, erklärt er. So werde wegen der künstlichen Verengung mehr rangiert. Einen Schutz der Fußgänger gebe es nicht, da die nicht den von den Pollern vorgegebenen weiten Bogen laufen, sondern quer über den Platz abkürzen. Gudrun Mennecke bestätigt: „Das ist nachvollziehbar. Fußgänger nehmen immer den kürzesten Weg, wenn es geht.“ Klar sei auch, dass diejenigen, die beispielsweise Pakete zur dortigen Poststation bringen wollen, mit dem Auto möglichst dicht parken wollen. Sie bedauert, dass die Poller gesetzt wurden, würde den Platz lieber ohne dieselben sehen, doch „da kann der Ortsrat gegen die Stadtverwaltung nichts ausrichten“. Anette Mecke, Leiterin des städtischen Aufgabenbereichs „Verkehr und Straßen“, erinnert: „Unfälle gab es auch schon vor dem Aufstellen der Poller. Die Eigentümer des Parkraums müssen für ordnungsgemäßes Parken sorgen.“ Geschäftsmann Karsten Nitschke meint: „Das Problem waren die Dauerparker.“ Er sieht eine Lösung des Problems, wenn für die Parkplätze auf der Heidestraße eine Parkscheiben-Pflicht und eine maximale Parkdauer von 15 Minuten gelten würde. Er ergänzt: „Dann entspannt sich alles.“