Ohne Meeressorgen in der „Kleinfischschule Ahoi“

Die Schüler haben sich alle mächtig ins Zeug gelegt. (Foto: O. Krebs)

Schüler der Sprachlernklasse zeigen beim Vorlesewettbewerb gute Fortschritte

Langenhagen (ok). Wie geht es eigentlich in der „Kleinfischschule Ahoi“ zu? Dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse bei ihrem Vorlesewettbewerb auf den Grund gegangen. Etwa eineinhalb Minuten haben die Kinder und Jugendlichen aus dem nahen Osten und dem nördlichen Afrika – sie kommen zum Beispiel aus Syrien, dem Libanon, dem Irak, Tunesien, Afghanistan, aber auch eine Gastschülerin aus Argentinien ist dabei. Mit einem freundlichen „Guten Meeresmorgen ohne Meeressorgen“ begrüßte Mentor Arnold Strothlüke die Mädchen und Jungen und dann ging es unter den Augen der Jury los. Zu ihr gehörten Christine Jastrow von der Buchhandlung Böhnert, die Lehrer Romy Bierwirth und Mark-Aurel Timm, aber auch der ehemalige Sprachlernschüler Ali. Alle Teilnehmer legten sich beim Wettbewerb, der zum zweiten Mal ausgetragen worden war, so richtig ins Zeug. Lautstärke, Aussprache, Lesetempo, Betonung und Pausen waren gefragt. Und so waren am Ende des Vorlesewettbewerbs sowohl Strothlücke als auch Klassenlehrerin Romy Bierwirth hochzufrieden, die Fortschritte in einem Jahr seien enorm. Maximal 250 Punkte konnten in allen Kategorien geholt werden, die Jugendlichen schaffen beachtliche 194 im Schnitt. Doch wie in jedem Wettbewerb gab es Sieger: Sania Zrelli gewann mit 211 Punkten vor Lanya Marewan Mohamed mit 210 Punkten und Houssein Almatary mit 208 Punkten. Den „undankbaren“ vierten Platz teilen sich Hanin Sheik Alhdadin und Issam Almatary mit 205 Punkten.