"Optimale Verkehrsanbindung gegeben"

Bernhard Wirth (von links), CEO DHL Freight Germany & Austria, Thomas Vogel, COO DHL Freight, Gero Schiffelmann, Mitglied der Geschäftsführung DHL Freight Germany und verantwortlich für Euronet, Hartmut Köhler, Branch Manager Hanover, DHL Freight, Piotr Sikorski, Area Manager North, DHL Freight, Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, Region Hannover, Mirko Heuer, Bürgermeister Stadt Langenhagen, beim Spatenstich an der Münchner Straße in Godshorn. (Foto: DHL)

DHL feiert Spatenstich für Frachtzentrum

Godshorn. DHL Freight, einer der führenden Anbieter für Straßentransporte in Europa, hat den Spatenstich für seine neue Umschlaganlage an der Münchner Straße gefeiert. Auf dem 6,3 Hektar großen Areal entsteht ein modernes Frachtzentrum, in dem nicht nur Fracht für das europaweite Netzwerk von DHL Freight umgeschlagen wird, sondern innovative Technologien und Lösungen für das „Terminal of the Future“ getestet werden - so die Mitteilung von DHL. Die Inbetriebnahme des Standortes an der Münchner Straße ist für Mitte 2019 geplant. Der feierliche Baubeginn wurde begleitet von Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, Region Hannover, Mirko Heuer, Bürgermeister Stadt Langenhagen, Thomas Vogel, COO DHL Freight sowie Bernhard Wirth, CEO DHL Freight Deutschland & Österreich, Gero Schiffelmann, verantwortlich in der Geschäftsführung von DHL Freight Deutschland für Euronet und Hartmut Köhler, Niederlassungsleiter Hannover, DHL Freight.
„Das neue Frachtzentrum ist eine wichtige Investition in unser bestehendes europäisches Netzwerk mit über 200 Terminals und reflektiert dabei unsere Unternehmensstrategie. Hier in Langenhagen werden wir bei höchster Servicequalität nachhaltige, effiziente und kundenorientierte Logistik- und Transportlösungen bieten und so unserem Ziel, unangefochtener Marktführer im Landverkehr zu werden, ein gutes Stück näher kommen“, erklärte Thomas Vogel, COO DHL Freight, beim Spatenstich.
In der über 8.300 m² großen Umschlaghalle mit über 80 Ladeschleusen werden rund 260 Mitarbeiter zukünftig Fracht für das europaweite Stückgutnetzwerk Euroconnect sowie den Premium-Stückgutservice Eurapid disponieren und konsolidieren. Zudem spielt der Standort eine wichtige Rolle für den Komplettladungsservice Euronet von DHL Freight. Ein Team von Euronet-Experten wird Kunden im In- und Ausland mit maßgeschneiderten Logistiklösungen – von Transportmanagement vor Ort bis hin zur kompletten Gestaltung und Optimierung der ein- und ausgehenden Warenströme – unterstützen. In der neuen DHL Freight Niederlassung werden die Standorte aus der Stelingerstraße und der Büttnerstraße in Hannover aufgehen und gleichzeitig die Kapazitäten des bestehenden Netzwerks deutlich steigern.
„Als Wirtschaftsdezernent begrüße ich die Ansiedlung von DHL Freight mit einem neuen Frachtzentrum in Langenhagen. Das Frachtzentrum ist eines der modernsten seiner Art und zeigt, wie flexibel und dynamisch moderne Logistik heute organisiert wird. Die Logistikregion Hannover mit ihrer hervorragenden Anbindungs- und Vernetzungsqualität wird durch die Ansiedlung weiter aufgewertet“, so Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover.
Um Betriebsabläufe weiter zu optimieren und dabei gleichzeitig den Arbeitsalltag der Mitarbeiter zu erleichtern, wird DHL Freight am neuen Standort innovative Lösungen und Technologien für das „Terminal of the Future“ testen. So plant DHL Freight am neuen Standort ein Control Center, in dem zentral alle Informationen zu avisierten Sendungen und auch Informationen live aus dem Betrieb erfasst werden. Daten sollen hierbei unter anderem durch intelligente Gabelstapler geliefert werden, die mit Kameras und Sensoren für das Scannen von Waren ausgestattet sind und den Fahrer auf dem schnellsten Weg durch das Lager lotsen. Auch eine Lösung zur Volumenmessung von Frachtstücken mithilfe von Kamerasensoren soll im Terminal eingesetzt werden. Dank der digitalisierten Volumenmessung werden Maße, Volumen und Gewicht bis zu sechsmal schneller als per Hand erfasst. Um Terminalmitarbeitern die Konsolidierung von Fracht zu erleichtern, sollen in Zukunft außerdem Ring- oder Handschuhscanner zum Einsatz kommen.
Die erprobten Lösungen und gesammelten Erfahrungen sollen dann mit weiteren pilotierten Technologien in einem Leuchtturmprojekt münden, das DHL Freight’s Vision des Frachtterminals der Zukunft darstellen wird.
„Leuchtturmprojekte sind in Langenhagen gern gesehen und eine derartige innovative gewerbliche Nutzung ist an diesem Standort auch aus städtebaulicher Sicht besonders geeignet, da dies eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Gewerbegebieten südlich des Flughafens Hannover-Langenhagen darstellt und somit den Wirtschaftsstandort Langenhagen weiter stärkt. Durch die räumliche Nähe zum Flughafen und zur A 352 sowie durch die direkte Erschließung über die Münchner Straße ist das Gebiet zudem optimal verkehrlich angebunden“, erläutert Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer.
Der neue Standort wird nach modernsten Standards des nachhaltigen Bauens errichtet. Eine Photovoltaikanlage, Wärmetauschpumpen sowie LED-Beleuchtung sparen Energie und reduzieren die CO2-Emissionen des Betriebs. Der Standort strebt das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen an. Gleichzeitig trägt DHL Freight damit zu dem konzernweiten Ziel bei, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf null zu reduzieren. Die nachhaltige Bauweise und der Einsatz von erneuerbaren Energien zahlen unmittelbar auf das Konzernziel von Deutsche Post DHL Group ein. Zusätzlich zu alternativen Antrieben und grünen Transportlösungen, spielen nachhaltige Maßnahmen bei Bau und der Modernisierung von Deutsche Post DHL Group Standorten eine wichtige Rolle, um dieses Ziel zu erreichen, so die DHL-Mitteilung.