Pfiffige Ideen bei Wirtschaftsstammtisch

Eine Familie, die ein- und anpackt: Uschi und Uwe Eikemeier mit ihren Kindern Cornelia und Christian.Foto: O. Krebs

Gastgeber Uwe Eikemeier präsentierte Gästen seine Kartonagenfabrik

Langenhagen (ok). Auf solchen Sitzmöbeln haben die allermeisten Gäste des 28. Wirtschaftsstammtisches der Stadt Langenhagen sicher noch nicht Platz genommen. Gastgeber Uwe Eikemeier hatte für den Abend extra Hocker aus Pappe anfertigen lassen. Eine pfiffige Idee, wie sich die Unternehmensgruppe, die neben dem Stammwerk an der Bayernstraße unter anderem im thüringischen Lucka ansässig ist, überhaupt durch Kreativität auszeichnet. In Ostdeutschland hat Uwe Eikemeier nach der Wende eines der ersten Werke Deutschlands, das auf eine Tradition von 113 Jahren zurückblicken kann, von der Treuhand gekauft. Auf 70.000 Quadratmetern sind dort Lager- und Produktionsstätten entstanden; 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verarbeiten dort jährlich 60.000 Tonnen Papier und 110 Millionen Quadratmeter Pappe. Seniorchef Uwe Eikemeier stellte seine Unternehmensgruppe, zu der auch ein Werk in Polen und ein Internetservice gehören, anschaulich in einem Film vor, machte deutlich wie komplex der Weg vom Rohstoff zum fertigen Produkt ist. Im zweiten Vortrag des Abends referierte der Internist Andreas Buchinger über das Thema "Manager im Gleichgewicht" – ein Vortrag zum gesunden Lebenswandel, der auch an die vielen anwesenden Führungskräfte gerichtet war. Anschließend wurde der Abend noch für viele interessante Gespräche und zum Meinungsaustausch genutzt. Zur Historie: Der erste Wirtschaftsstammtisch der Stadt Langenhagen ist übrigens am 29. März 1993 über die Bühne gegangen, danach in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt worden. In den vergangenen Jahren waren unter den Gastgebern viele ortsansässige Firmen.