Piep-Töne warnten rechtzeitig

Großes Glück für drei Hausbewohner

Godshorn. Großes Glück hatten drei Bewohner eines Hauses am Asternweg. Die Bewohner nahmen am Freitagabend Piep-Töne eines Rauchwarnmelders im Keller wahr und alarmierten die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine leichte Verqualmung des Kellers vernommen. Ein Angriffstrupp erkundete sodann unter Atemschutz das gesamte Haus mit der Wãrmebildkamera. In einen Einsatz wird vom vorgehenden Trupp regelmäßig ein Kohlenmonoxid-Warner mitgeführt. Dieser Melder löste bereits beim Betreten des Hauses aus. Daraufhin wurde ein Mehrgasmessgerät eingesetzt und umfangreiche Messungen vorgenommen. Alle Räume wurden in Folge bemessen. Sämtliche Messungen ergaben erhöhte Kohlenmonoxid-Werte. Eine taktische Ventilation wurde eingesetzt, um frische Luft in das Haus zu transportieren. Bei der Ursachensuche fiel sodann das Augenmerk auf den noch glimmenden Kamin. Nach dem Zuführen von Sauerstoff in den Brennraum, konnte eine ausgeglichene Verbrennung etabliert werden. Nach einigen Minuten wurden die Messungen im Haus wiederholt. Es zeigten sich dabei bereits deutlich verminderte Kohlenmonoxid-Werte. Die Einsatzstelle wurde nach dem Freimessen dem Eigentümer übergeben.
Als Ursache kann eine unvollkommene Verbrennung im Kamin angenommen werden, wodurch größere Mengen an Kohlenmonoxid entstanden sind. Drei Personen, die sich im Haus aufgehalten haben, wurden zur weiteren Behandlung und Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr, zwei Rettungswagen und die Polizei.