Pläne für „Fachschule Soziales“ werden konkret

Anbieter stellen sich am 17. Juni im Jugendhilfeausschuss vor

Langenhagen (ok). Die Pläne werden konkret. In Langenhagen soll sich eine "Fachschule Soziales" für die Ausbildung sozialpädagogischer Assistenten und Erzieher ansiedeln. Drei potenzielle Anbieter sollen sich in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorstellen. Geplant sind zwei Klassen mit bis zu 25 Schülern in Voll- oder Teilzeit, also berufsbegleitend. Und auch eine Lernwerkstatt, in der die Schüler eigene praktische Erfahrungen machen sollen, gehört dazu. So soll dem Fachkräftemangel in Langenhagen entgegen gewirkt werden. Heidi von der Ah, Abteilungsleiterin Jugend, Familie, Soziales, ist begeistert: „Eigene Ausbildungsplätze für Langenhagener mit enger Verzahnung zwischen Theorie und Praxis ermöglichen eine ideale Qualifikation für unsere Erzieherinnen und Erzieher.“ Gesucht werden jetzt Räume für die Schule, auch eine Art Bildungszentrum in der Kernstadt liege im Bereich des Möglichen. Um Anreize für die bewerbenden Bildungsträger, die im Vorfeld einen Fragebogen beantworten sollen, wird auch über Mietfreiheit nachgedacht. Ein weiteres Thema ist das Schulgeld. Der nächste Schritt: Die Politik soll in den nächsten Wochen Ideen für den Fragebogen formulieren.