Plan für Reinigung von Skulpturenpark

CDU-Fraktion im Skulpturengarten von Hargen Depelmann (Zweiter von links).

CDU-Fraktion vor Ort: Galerie Depelmann - Kunst in und aus Langenhagen

Langenhagen. Einen umfassenden Einblick in Kunst und Kultur hat Hargen Depelmann im Rahmen der CDU-Aktion "Fraktion vor Ort" den Mitgliedern der CDU-Ratsfraktion gegönnt. Dabei kamen Informationen über die vielfältigen Betätigungsfelder der bereits 1978 gegründeten, etwa 600 Quadratmeter großen Galerie im Norden von Langenhagen nicht zu kurz. Die Galerie Depelmann beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst und arbeitet mit einer Reihe von etablierten und jungen Künstlern und Künstlerinnen, die sie mit Einzelausstellungen und auf internationalen Messen präsentiert. Die noch Unbekannteren unter ihnen werden systematisch gefördert. Im Hause werden jährlich vier Einzelausstellungen und eine Weihnachts- und Jahreswendeausstellung gezeigt. Jedes Jahr wird dazu eine besondere Aktion geplant. Auch in diesem Sommer präsentierte die Galerie mit der Ausstellung „Skulpturensommer 2010" Bildhauerarbeiten für Haus und Garten. Bis Mitte September zeigt die Galerie Skulpturen, Plastiken, Entwürfe und Zeichnungen der Künstler und Künstlerinnen, die durch die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion bei einem interessanten Rundgang durch den Skulpturengarten und die Ausstellungsräume in Augenschein genommen wurden.
Im Rahmen der Erläuterungen zu den jeweiligen Exponaten wies Inhaber Hargen Depelmann auf eine Besonderheit seiner Galerie hin, das "Kleine Format", was inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Galerie geworden. Die Idee dazu entstand 1993. Damals sind alle Künstler und Künstlerinnen der Bitte von Hargen Depelmann nachgekommen, Arbeiten im Motivmaß von 20 mal 20 Zentimeter anzufertigen. Untergrund und Technik durften frei gewählt werden. Das Schaffen von Auflagenserien oder Unikaten blieb ihnen überlassen. Die Arbeiten sollten für junge Sammler erschwinglich sein. Neben der Arbeit der Galerie war auch die Kunst im öffentlichen Raum ein wichtiger Tagesordnungspunkt, wobei der Skulpturenpark und die Skulpturenausstellung "99 Standpunkte" im Mittelpunkt der Diskussion standen. Der Skulpturenpark entstand zwischen 1986 und 1990 während die Skulpturenausstellung im Rahmen der Expo 2000 durch die damalige Kulturstiftung Langenhagen aus der Taufe gehoben wurde. Ein beachtliches Projekt, welches nach 30 Monaten Vorbereitungszeit und nur durch das Zusammenwirken von Privatinitiative, von Rat und Verwaltung der Stadt, sowie der Langenhagener Wirtschaft Wirklichkeit werden konnte.
Vor rund drei Jahren gab es den politischen Wunsch eine Bestandsaufnahme des inzwischen deutlich angegriffenen Skulpturenparks vorzulegen und ein entsprechendes Sanierungskonzept zu erstellen. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde diese Aufgabe auf alle Kunstwerke in Langenhagen erweitert. "Schon damals, als im November 2007 erste Ergebnisse im Rahmen des Bildungsausschusses vorgestellt wurden, entstand bei der CDU-Fraktion der Wunsch hier etwas zu unternehmen, um die vorhandenen Werke wieder besser zu präsentieren. Leider ist diese Idee über das politische Tagesgeschäft ein wenig in Vergessenheit geraten. Im Rahmen der Diskussion mit Hargen Depelmann, lebte der Plan wieder auf, unter seiner fachkundigen Anleitung einige der vorhandenen Exponate zu reinigen und damit in neuem Glanz erstrahlen zu lassen", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer. Der CDU-Arbeitskreis Kernstadt wird dieses Projekt nun federführend begleiten. Aber die CDU-Fraktion will noch einen Schritt weiter gehen. "Durch unseren Spielplatzführer 'Spielend durch Langenhagen' haben wir viel über die Erstellung solcher Broschüren gelernt. Diese Erfahrungen wollen wir für eine ähnliche Broschüre über die Kunst in Langenhagen nutzen. Dabei können wir auch auf vorhandene Texte aus dem Buch '99 Standpunkte' zurückgreifen, das damals übrigens über den Verlag Depelmann herausgegeben wurde", schließt Heuer.